SuS Olfen wird sich ordentlich strecken müssen

Volleyball-Bezirkspokal

Im Volleyball-Bezirkspokal der Frauen trifft der SuS Olfen auf den Ligakontrahenten des TV Datteln. Drei Spiele finden am Sonntag in der Olfener Ballsporthalle statt.

von Nico Ebmeier

Olfen

, 14.02.2019 / Lesedauer: 3 min
SuS Olfen wird sich ordentlich strecken müssen

Fehlt noch immer verletzt: Nele Müller laboriert an einem Kreuzbandriss (3.v.l.) © Jürgen Weitzel

„Es ist eigentlich schon fast schade, dass die Rahmenbedingungen jetzt so sind“, sagte der Olfener Trainer Dietmar Köhler schon etwas lethargisch. „Es ist eigentlich ein großartiger Wettbewerb, aber mit so wenigen gesunden Spielerinnen ist es fast ein Ding der Unmöglichkeit.“

Es war ein Riesenerfolg - die Kreismeisterschaft der Volleyballerinnen des SuS Olfen. Nur aufgrund des besseren Ballverhältnisses konnte sich der damalige Bezirksligist gegen den damaligen Landesligisten der SG Coesfeld 06 durchsetzen und sich damit als „beste Mannschaft des Kreises Coesfeld“ taufen. In der ersten Runde des Bezirkspokals steht nun am Sonntag mit dem TV Datteln wieder ein Landesligist auf der anderen Seite (13 Uhr, Hoddenstraße, Olfen).

Bezirkspokal 1. Runde
SuS Olfen - TV Datteln
VfL Ahaus - TuB Bocholt

Der Wettbewerb ist folgendermaßen aufgebaut: Um 13 Uhr stehen sich die Landesligisten aus Olfen und Datteln gegenüber. Im Anschluss spielt der Oberligist VfL Ahaus gegen den Regionalligisten der TuB Bocholt. Das Finale zwischen den beiden Siegern wird dann gegen 17 Uhr in der Olfener Ballsporthalle ausgetragen. „Natürlich ist Bocholt als Regionalligist der klare Favorit, aber in einem Spiel ist immer alles möglich“, sagt auch Dietmar Köhler. Zunächst einmal muss der SuS dafür die Hürde Datteln überspringen. In der Landesliga hagelte es für Olfen in eigener Halle eine 1:3 (24:26 21:25 25:19 24:26)-Niederlage. Gibt es also eine bessere Zeit für eine Revanche?

Dietmar Köhler hofft auf einige Zuschauer

Es ist für die Olfener Volleyballerinnen die dritte Bezirkspokalteilnahme nach den Kreispokalsiegen 2009 und 2014, aber der Glaube an eine Sensation ist dieses Mal sehr gering. „Ich weiß noch gar nicht, mit wie vielen Spielern wir am Sonntag antreten werden. Dazu kann ich erst nach dem Training mehr sagen“, so der Olfen-Trainer. Allerdings zeigte sich Köhler als großer Fan des Wettbewerbs. „Ich hoffe, dass viele Zuschauer in die Halle kommen und uns ein bisschen nach vorne pushen. Die zweite Partie wird auf jeden Fall ein richtig schönes Spiel. Und vielleicht haben wir ja etwas Glück und schaffen sogar den Einzug in das Finale“, sagte Köhler. Ein „Spiel der Verlierer“ wird am Sonntag nicht ausgetragen werden.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt