SuS Olfens Rik Amann wirft Saisonbestweite bei der U20-DM

Leichtathletik: Hammerwurf

Ausgeschieden – und dennoch war Rik Amann (SuS Olfen) am Sonntag mit seinem Abschneiden bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften der U20 in Neubrandenburg zufrieden.

Olfen

, 17.02.2020, 02:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Rik Amann belegte bei den Deutschen U20-Meisterschaften in Neubrandenburg den neunten Platz im Hammerwurf.

Rik Amann belegte bei den Deutschen U20-Meisterschaften in Neubrandenburg den neunten Platz im Hammerwurf. © Wolfgang Birkenstock


44,99 Meter weit flog Amanns Hammer in Neubrandenburg. Damit belegte er im Gesamtklassement Rang neun und verpasste das Finale der besten Acht. Der Auftakt lief gut: Im ersten Durchgang hatte er den Hammer schon auf 44,22 Meter geworfen. Nach dem zweiten Versuch, der ungültig war, steigerte er sich auf 44,99 Meter.

„Beide Würfe waren nicht schlecht, aber es geht noch mehr. Richtig gut waren sie noch nicht“, sagte Amann, der sein Ziel erreicht hatte: „Ich habe vorher gesagt, dass die Saisonbestleistung mein Ziel ist. Das habe ich geschafft. Alles danach wäre Zugabe. Ich bin auf jeden Fall zufrieden.“

Der Wettkampfbeginn hatte sich um eine Stunde verzögert. Und dann wurden auch noch zwei Konkurrenten aus Mannheim disqualifiziert, weil sie sich nicht rechtzeitig an der Wettkampfanlage meldeten. Das Feld schrumpfte auf neun Werfer zusammen. Plötzlich war die Chance da, sich als Achter doch noch für das Finale zu qualifizieren.

„Für das Finale hätte Rik 48 Meter werfen müssen. Das wäre dann ein Glückswurf geworden“, sagte sein Trainer Franz-Josef Sträter. Den hätte sich Amann selbst durchaus zugetraut. „Möglich ist es. Im Training sind auch Würfe dabei, die in den Weitenbereich gehen“, sagte Amann. Mit genau 48,17 Meter zog der Achtplatzierte in das Finale ein und bekam drei weitere Versuche, um sich zu verbessern.

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„Das ist eben Pech“, sagte Sträter, „im Sommer hätte das anders ausgesehen, da werden 50 Meter kein Problem sein. Noch ist Rik aber nicht schnell genug.“ Die Bedingungen waren nicht ganz leicht. Es war windig, aber trocken. Der Ring war nicht zu stumpf, wovor Hammerwerfer immer warnen, weil sie ihre Drehungen nicht optimal ausführen können.

„Ich hatte ja gesagt: Ich bin zufrieden, wenn er 45 Meter wirft. Und 44,99 sind im Prinzip 45 Meter, von daher ist das in Ordnung. Mit dem, was bei rausgekommen ist, sind wir zufrieden. Wir sind froh, dass wir es gemacht haben“, sagte Sträter am Abend auf der 630 Kilometer langen Rückfahrt.

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