Verbandsliga-Traum für SuS Olfen geplatzt

Volleyball-Relegation

Aus der Traum. In Münster bekommen Olfens Landesliga-Volleyballerinnen vom TSC Gievenbeck die Grenzen aufgezeigt. Die Gievenbecker machen letztlich auch das Rennen in der Relegation.

Olfen

, 12.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Verbandsliga-Traum für SuS Olfen geplatzt

Karla Zuske (r.) und Johanna Jäger (l.) blocken hier gegen die Dortmunder am Freitag. In Gievenbeck erfüllt sich der Traum vom Aufstieg über die Releagtion tagsdrauf jedoch nicht. © Sebastian Reith

Nach dem so emotionalen Sieg am Freitagabend in heimischer Halle sind Olfens Landesliga-Volleyballerinnen knallhart auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Die Mannschaft von Dietmar Köhler verlor das zweite Relegationsspiel am Samstag in Gievenbeck mit 1:3 – und erhält den erhofften Verbandsliga-Startplatz damit nicht.

Relegation zur Verbandsliga

TSC Gievenbeck – SuS Olfen

3:1 (25:20, 25:19, 23:25, 25:16)

Die Enttäuschung war nach der Niederlage groß, obwohl rechnerisch noch alles möglich gewesen ist – bis am Sonntag dann Gievenbeck auch gegen den TV Jahn mit 3:1 gewann und den Klassenerhalt mit sechs Punkten im Dreiervergleich sicherstellte. Bei den Olfenerinnen gab es nach den Glückstränchen am Freitag diesmal Tränen der Enttäuschung.

„Die Mädels haben sich dann aber gegenseitig wieder aufgebaut“, sagte SuS-Trainer Dietmar Köhler, der aus der Mannschaft auch eine Trotzreaktion erfahren hat. „Die Mannschaft möchte nächste Saison dann angreifen, Erster werden und direkt aufsteigen“, sagte er. Derzeit sei die Mannschaft noch enttäuscht, aber: „Erst in zwei bis drei Tagen wissen wir, was wir überhaupt erreicht haben“, so Köhler. Mit der Vizemeisterschaft in der Landesliga hatte der SuS die Erwartungen völlig übertroffen.

Olfener Fans waren „absolute Spitze“

Längst meisterlich war Olfens Unterstützung in den beiden Relegationsspielen. „Die Fans sind absolute Spitze gewesen“, sagte er. Weit über 200 Zuschauer verfolgten am Freitag den 3:1-Sieg gegen den TV Jahn Dortmund. Die Halle war proppenvoll und die Stimmung gut. In der Mosaikhalle in Münster erlebten die Olfenerinnen dann eine Grenzerfahrung am Tag drauf. Keine 24 Stunden nach dem Sieg gegen den Jahn legte der Verbandsliga-Drittletzte aus Gievenbeck kräftig vor in den ersten beiden Durchgängen.

„Die spielen auf anderem Niveau in der Verbandsliga“, sagte Köhler. Im dritten Satz stemmte sich Olfen gegen den schnellen Knock-out. Doch der ereilte Olfen dann in Satz vier bei nur 16 eigenen Punkten. Köhler erklärte, dass die Mannschaft kommende Saison aber zusammenbleiben soll. Gute Voraussetzungen, um sich dann 2020 in die Verbandsliga zu schmettern.

SuS Olfen: Maikötter, Zuske, Lütkenhaus, Hasenberg, Zieren, van Dunderen, Schinkler, Jäger, Czempik, Prott, J. Köhler

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