„Vollkatastrophe“: SuS Olfen erlebt wegen einer bekannten Schwäche einen rabenschwarzen Spieltag

Fußball

Für den SuS Olfen gibt es beim VfL Kemminghausen nichts zu holen. Eine bekannte SuS-Schwäche gibt den Ausschlag für die Niederlage. Und es kommt sogar noch etwas schlimmer für den SuS Olfen.

Olfen

, 25.10.2020, 20:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Felix Schröder und der SuS Olfen kehren mit leeren Händen aus Kemminghausen ein.

Felix Schröder und der SuS Olfen kehren mit leeren Händen aus Kemminghausen ein. © Schaper

Lediglich vier Spiele der Fußball-Bezirksliga fanden am Sonntag statt. Und so gut wie alle Ergebnisse sind aus Sicht des SuS Olfen schlecht. Neben der eigenen 1:4 (1:1)-Niederlage beim VfL Kemminghausen gewannen die Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Das zuvor punktgleiche Huckarde gewann sein Spiel gegen den FC Nordkirchen. Und der bisherige punktlose Tabellenletzte SG Castrop-Rauxel holte bei Viktoria Kirchderne den Sieg. Immerhin zog Kirchderne nicht weiter weg - das dürfte aber nur ein schwacher Trost sein.

Der Einsatz beim SuS Olfen stimmt

Vor allem die eigene Leistung gegen Kemminghausen dürfte den SuS Olfen geärgert haben. Am Einsatz hat es nicht gelegen. „Kämpferisch und läuferisch war es gut“, sagte SuS-Trainer Jupp Ovelhey. Und Co-Trainer Matthias Potthoff bestätigte: „Der Einsatzwille war sehr gut.“

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Das Trainergespann ärgerte sich allerdings darüber, dass die Gegentore einmal mehr nach Standardsituationen fielen - ein Manko, um das Ovelhey und Potthoff schon länger wissen. „Im Moment ist es eine Vollkatastrophe, hinten Ordnung hinzubekommen“, so Ovelhey.

SuS Olfen wird ein Elfmeter verwehrt

Neben den eigenen Unzulänglichkeiten kam gegen Kemminghausen auch noch Pech hinzu. Beim Stand von 1:1 wurde dem SuS laut Ovelhey und Potthoff ein klarer Elfmeter verwehrt - anschließend lief alles gegen Olfen. Potthoff zeigte sich aber auch als fairer Verlierer und sagte, der Gegner habe über die bessere Spielanlage verfügt.

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Dennoch sollte der SuS Olfen bald wieder Punkte einfahren. Darauf, dass die Konkurrenz für den SuS spielt, können sie sich nicht verlassen. Das hat dieser Spieltag deutlich gezeigt.

SuS Olfen: Stember - Gelver, Pilz (55. Kortenbusch), Westrup, Maikötter (72. Scheele), Schröder, Brüggemann, Rast, Berger, Mählmann, Wennemann

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