Westfalia Vinnum kassiert schmerzhafte Niederlage gegen Abstiegskandidaten Erkenschwick

Fußball: Kreisliga

Westfalia Vinnum hat eine Woche nach dem ersten Saisonsieg gegen einen Konkurrenten im Abstiegskampf verloren, die DJK Grün-Weiß Erkenschwick. Grün-Weiß steht jetzt neun Punkte vor Vinnum.

Vinnum

, 17.11.2019, 21:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Westfalia Vinnum kassiert schmerzhafte Niederlage gegen Abstiegskandidaten Erkenschwick

Yusuf Demir sah Gelb-Rot. © Jürgen Weitzel

Kreisliga A2 Recklinghausen

DJK GW Erkenschwick –

Westfalia Vinnum 3:1 (2:0)

Schlecht gespielt, Punkte verloren und noch dazu ein Platzverweis – gegen Erkenschwick lief es nicht für die Westfalia. „Das war ein Rückfall in alte Zeiten“, sagte Trainer Michael Nachtigall, der extra in Daniel Liebner eine zweite Spitze aufstellte, um offensiv direkt dagegenhalten zu können.

Doch schon nach nur drei Minuten war Patrick Wienstein zur Stelle für die Gastgeber. Danach war es Patrick Roser, Vinnums Schlussmann, zu verdanken, dass die Westfalia nicht schon früh unterging. „Er hält drei bis vier Aktionen im Eins-gegen-eins und noch dazu einen Elfmeter“, sagte Nachtigall. Den parierte Roser nach etwa 20 Minuten. Nachtigall stellte dann auch die Charakterfrage in der Kabine. „Ich habe die Mannschaft gefragt, ob ihr ein Sieg pro Saison reicht“, so Nachtigall.

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Ärger um kuriose Ampelkarte

Vinnum zeigte dann auch eine Reaktion, kam durch Andreas Stolzenberg zum Anschluss per Handelfmeter. Stolzenberg traf auch noch die Latte. Zwei weitere gute Möglichkeiten zum Ausgleich ließ Vinnum auch aus. Drei Minuten vor Schluss beendete Patrick Grüner Vinnums Hoffnung.

„Alle müssen 90 Minuten da sein, 25 sind ein bisschen zu wenig“, sagte Nachtigall. Yusuf Demir sah obendrein Gelb-Rot (87.). Begründung: Er soll den Unparteiischen gefragt haben, wie lange noch zu spielen ist – für die Vinnumer eine Witz-Karte, die wegen des spielfreien 24. Novembers aber folgenlos bleibt.

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