Westfalia Vinnum will den Schwung mitnehmen - trotz einiger Probleme

rnFußball: Kreisliga A

Nach dem erfolgreichen Saisonstart will Westfalia Vinnum am Sonntag gegen den FC Leusberg befreit aufspielen. Allerdings stehen die Einsätze von einigen Leistungsträgern auf der Kippe.

von Niklas Hons

Vinnum

, 11.09.2020, 14:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Im vergangenen Jahr ging es für beide Mannschaften - Westfalia Vinnum und den FC Leusberg, beheimatet in der Fußball-Kreisliga A - ums nackte Überleben. Damals, am elften Spieltag, Mitte Oktober, verlor Vinnum das wichtige Kellerduell gegen Leusberg mit 1:2. Mit diesem Sieg hatte Leusberg seine ersten Punkte eingefahren, während Vinnum immer noch ohne Sieg dastand.

Alleine die Tatsache, dass Vinnum sein bisher einziges Saisonspiel gewonnen hat, zeigt, dass das Spiel am Sonntag unter ganz anderen Vorzeichen steht. Vinnums Trainer Michael Nachtigall blickt auch deshalb zufrieden auf die Trainingswoche zurück: „Das 1:0 am ersten Spieltag gegen Rot-Weiß Erkenschwick war ein Brustlöser. Das hat sich auch im Training gezeigt. Da hatten wir diese Woche eine gute Intensität.“

Nachtigall warnt vor dem Gegner

Trotz der 1:2-Niederlage der Leusberger gegen Meckinghoven am ersten Spieltag der Kreisliga A warnt Trainer Nachtigall davor, den kommenden Gegner zu unterschätzen. „Leusberg ist eine andere Mannschaft als vergangenes Jahr. Sie hat das erste Spiel sehr unglücklich gegen Meckinghoven verloren und war am Ende drauf und dran, den Ausgleich zu erzielen“, sagt Michael Nachtigall.

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Ein weiterer Punkt, der Nachtigall vor Herausforderungen stellt, ist die lange Verletztenliste: Maximilian Stanek und Mert Cengiz fallen definitiv aus. Hinter dem Einsatz des Siegtorschützen aus dem ersten Spiel, Fatih Cengiz, steht ein Fragezeichen, ebenso wie hinter einem möglichen Einsatz von Yusuf Demir. Beide konnten unter der Woche nicht trainieren. „Wir müssen bei beiden spontan am Wochenende schauen, ob sie einsatzbereit sind“, sagt Vinnum-Coach Nachtigall.

Gefahr bei langen Bällen

Insgesamt erwartet der Trainer allerdings ein deutlich stärkeres Spiel im Vergleich zum vergangenen Jahr: „Wir haben uns verstärkt und Leusberg hat auch eine andere Mannschaft.“ Besonders bei langen Bällen der Leusberger müsse seine Mannschaft hellwach sein. Allerdings habe der Gegner durch viele Neuzugänge nun auch spielerisch mehr Möglichkeiten. Doch beim ersten Pflichtspiel zu Hause seit der Corona-Pause will Trainer Nachtigall am Ende als Sieger vom Platz gehen: „Wir wollen den guten Lauf mitnehmen.“

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