Westfalia Vinnum zeigt Einsatzwille und erkämpft sich einen Punkt

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Im Duell des Letzten gegen den Vorletzten der vergangenen Kreisliga-Saison fallen die Tore erst in der zweiten Halbzeit. Am Ende trennen sich Westfalia Vinnum und der FC Leusberg 1:1.

von Janis Czymoch

Vinnum

, 13.09.2020, 22:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Nach einer torlosen ersten Hälfte kommt der FC Leusberg im Fußball-Kreisliga-Spiel bei Westfalia Vinnum besser aus der Kabine. Am Ende rettet ein Spieler, bei dem der Einsatz vor der Partie noch gewackelt hatte, die Elf von Trainer Michael Nachtigall.

„Wir haben heute wieder eine andere Mannschaft gesehen als in den letzten beiden Spielen“, sinnierte Michael Nachtigall nach der Partie am Sonntag. Dabei hatte sich seine Mannschaft, zumindest in der ersten Halbzeit, mehr Chancen herausgespielt als der Gegner aus Leusberg.

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„Wenn wir unser Spiel von der Zentrale auf den Flügel bekommen, sind wir auch gefährlich“, hielt Nachtigall fest. Tatsächlich entstanden beide Großchancen der Schwarz-Gelben in der ersten Halbzeit, als jeweils Arnd Forsmann auf der linken Außenbahn gut in Szene gesetzt werden konnte.

FC Leusberg kommt stärker aus der Kabine

Nach dem Seitenwechsel waren es zunächst die Spieler des FC Leusberg, die mehr von der Partie hatten und mit einem Lattenkracher in der 59. Minute knapp an der Führung vorbei schrammten. Als dann kurz darauf Timo Tetzlacht seinen Gegenspieler an der Strafraumgrenze nur mit einem Foul stoppen konnte, fiel das 1:0 für den FC Leusberg: Den direkten Freistoß konnte Vinnum-Torwart Patrick Roser noch parieren, doch beim anschließenden Nachschuss war er machtlos.

Angeschlagener Torschütze rettet Westfalia Vinnum spät

Bis kurz vor Schluss sah es dann so aus, als würde der FC Leusberg die Führung knapp über die Zeit retten können. „Wir machen uns das Leben in dieser Phase einfach schwer, weil wir unseren Matchplan nicht bis zum Ende durchziehen“, kommentierte Nachtigall die Leistung seiner Mannschaft.

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In der 84. Spielminute sorgte dann aber Yusuf Demir mit einem Flachschuss aus etwa 20 Metern doch noch für den letztlich verdienten 1:1-Endstand. Demir hatte die Woche über nicht trainieren können und seinem Trainer erst kurzfristig vor dem Spiel zur Verfügung gestanden. „Yusuf war vom Einsatz her wirklich eine Bank. Einsatzwille kann man der ganzen Mannschaft auch gar nicht vorwerfen. Wichtig ist nur, dass wir uns im nächsten Spiel wieder an unseren Matchplan halten.“

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