„Wird alles anders“: SuS Olfen bereitet sich auf ungewöhnliche Handballsaison vor

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Wann die Handballsaison startet ist völlig ungewiss. Aktuell werden Ende Oktober und Anfang November als Termine in den Blick genommen. Für den SuS Olfen ist es deshalb eine ungewöhnliche Vorbereitung.

von Nico Ebmeier

Olfen

, 12.08.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Handballer des SuS Olfen sind wieder da, wo sie laut den eigenen Ansprüchen hingehören. In der Kreisliga. Dass vor den Olfenern aber diesmal eine andere Herausforderung steht, als in der Abstiegssaison ist klar. Wie die Saison dafür genau aussehen wird, aber noch nicht.

„Alles, was wir bisher so ungefähr wissen ist, dass irgendwie alles anders wird“, scherzt SuS-Trainer Michael Huth. Klar ist: Die Handballer des SuS werden nicht auf alle ihre Gegner treffen. Die Liga wurde nämlich in zwei Gruppen aufgeteilt - mit jeweils sieben oder acht Mannschaften. In dieser Liga spielt erstmal Jeder gegen Jeden. Die ersten Vier gehen in die Aufstiegsrunde gegen die besten Vier der anderen Gruppe. Der Rest spielt um den Aufstieg.

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„Wir spielen in der Gruppe mit sieben Mannschaften. Es könnte ein Vorteil für uns sein, dass wir in der Siebener-Gruppe spielen. Dann müssen wir nur drei anstatt vier Mannschaften hinter uns lassen“, hofft Michael Huth. Denn das Ziel ist klar formuliert: Bloß nicht wieder absteigen. Egal, wie.

SuS Olfen steht vor einer kuriosen Handball-Saison

Wie es nach dieser Hinrunde dann genau weitergeht, ist ebenfalls völlig unklar. Werden die Punkte mitgenommen? Wie viele Mannschaften steigen überhaupt ab? „Das Einzige, was wir bisher wirklich mit Sicherheit sagen können ist, dass Platz Vier zum Nichtabstieg reicht und das ist das große Ziel“, so der Coach.

Da auch noch nicht klar ist, wann die Liga überhaupt startet - aktuell sieht es nach einem Termin Ende Oktober aus - stehen die Olfener auch in der Vorbereitung vor großen Herausforderungen. „Es ist super schwierig, sich nicht richtig vorbereiten zu können“, sagt Huth. „Wir haben nun acht Wochen lang nur Draußeneinheiten gehabt, trainieren jetzt seit drei Wochen überhaupt erst in der Halle.“

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Wenigstens sei dieses Training kaum vom Coronavirus betroffen. „Es ist eigentlich wenig Besonderes dabei. Wir achten auf die Hygieneregeln und trainieren sonst eigentlich ganz normal“, erklärt Michael Huth. Besonders die dünne Personaldecke erschwert die Vorbereitung aber sehr.

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Nach einigen Abgängen und Karriereenden, allen voran von Kapitän Benedikt Höning, hatte Michael Huth zuletzt nur acht, maximal neun, Spieler beim Training: „Wir werden uns in der Saison häufiger mit Spielern aus der Zweiten verstärken müssen. Aber das klappt eigentlich ganz gut.“

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