1:1 - Sand im Offensivgetriebe des VfB Westhofen

WESTHOFEN Das 1:1-Remis zwischen dem VfB Westhofen und dem TuS Wengern hilft keinem der beiden Teams den Sprung aus dem Mittelfeld zu schaffen. Dennoch muss man sich vor allem in Westhofen mit dem Punkt anfreunden.

von Von Christoph Kleine

, 02.11.2008, 19:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hier jubelt der VfB Westhofen. Aber mehr als ein 1:1 war in Wengern nicht drin.

Hier jubelt der VfB Westhofen. Aber mehr als ein 1:1 war in Wengern nicht drin.

Es schien, als wäre dem VfB Westhofen in der zweiten Halbzeit die Puste ausgegangen. Jedenfalls schaffte es der Gegner aus Wengern nicht nur den 1:1-Ausgleich zu erzielen, sondern ihn auch solide über die Zeit zu retten.

Im ersten Durchgang sah das schon etwas anders aus. Da war der VfB nämlich noch am Drücker und setzte die massiert stehenden Gäste konsequent unter Druck. In der 18. Minute kamen die Platzherren aber noch einmal mit einem blauen Auge davon, als Yahor Lushchylin einen Foulelfmeter für die Gäste glänzend aus der rechten unteren Ecke fischte.

Da beim VfB im Spiel nach vorne nicht allzu viel zusammenlief, wurde beim Führungstreffer der Zufall bemüht: Dennis Frohn legt auf Stefan Miller, dem rutscht der Schuss vom Spann und vom Rücken eines Abwehrspielers springt der Ball erneut zu Frohn, der gewohnt kaltschnäuzig abschließt (45.).

Der Ausgleich nach 78 Minuten Das sollte es aber auch schon an Höhepunkten gewesen sein. Denn in der zweiten Hälfte wurde Wengern noch einmal stärker und kam in der 78. Minute auch zum nicht unverdienten Ausgleichstreffer. Dawid Sappich verlor den entscheidenden Zweikampf auf der rechten Seite und ließ seinen Gegenspieler unbedrängt flanken. Nachdem der Ball lange den Strafraum durchquerte, landete er plötzlich nach einem Kopfball im Netz von VfB-Keeper Lushchylin.

In den letzten Minuten der Begegnung drückte der VfB noch einmal auf den Siegtreffer, doch blieb vor dem gegnerischen Tor einfach zu behäbig.

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