2:1 - VfL Schwerte kommt gegen Menden zu glücklichem Sieg

Live-Ticker

Was für eine turbulente Schlussphase: Mit viel Glück sicherte sich der VfL Schwerte in der Landesliga das 2:1 gegen den BSV Menden. Wie die letzten Spielminuten liefen und wer den glücklichen Siegtreffer für den VfL erzielte, lesen Sie in unserem Liveticker.

SCHWERTE

von Von Uwe Wiemhoff und Lars Ophüls

, 04.09.2011, 16:56 Uhr / Lesedauer: 3 min
2:1 - VfL Schwerte kommt gegen Menden zu glücklichem Sieg

Jörg Benik - Cüneyt Senel, Wolfgang Leipertz, Jochen Leipertz, Cihan Senel (57. Nico Beckmann), Marc-Andre Lange, Rene Weißbach (57. Jan Niklas Eckert), Marcel Hoffmann, Marcel Dickehut, Sascha Wulff, Mirac Ekinci

1:0 Wemmer (56.), 1:1 Dickehut (82.), 2:1 Oege (90.)

Matthias Busch (Oeventrop)

Leipertz sieht Gelb-Rot (92./Menden)

etwa 120

Ein sehr glücklicher Sieg für den VfL. Aus drei Chancen machten die Schwerter zwei Tore. Aber die Punkte kann der VfL gut gebrauchen.

Acil unterläuft einen hohen Ball der Mendener, aber

Wemmer mit dem langen Ball, die Mendener Hintermannschaft ist sich nicht einig, Benik kommt viel zu langsam heraus und

Jetzt muss der VfL noch drei Minuten zittern.

Hoffmann scheitert mit dem Kopf.

Riesenchance für Benda. Das Spiel geht jetzt hin und her.

Aber Wolfgang Leipertz verzieht den Ball. Wie lange geht das noch gut für den VfL?

Da ist es tatsächlich passiert. Wieder ein Freistoß aus dem Halbfeld, aber

Das hochverdiente 1:1.

Die Hausherren haben aus einer einzigen Chance einen Treffer gemacht, während in der zweiten Hälfte eigentlich nur Menden stürmt. Hält das noch zehn Minuten?

Was für ein Freistoß:

doch der Ball prallt vom Innenpfosten wieder ins Spielfeld.

Die Ausgleichschance für Menden. Acil lässt einen Ball fallen, aber

Letzter Wechsel beim VfL.

Für Cihan Senel und Weißbach kommen Nico Beckmann und Jan Niklas Eckert.

Nächster Wechsel beim VfL.

Dieser Treffer kommt schon etwas überraschend. Mendens Lange verliert ziemlich stümperhaft den Ball, Vosbeck schnappt sich das Leder, flankt, und

VfL-Trainer Kürschners nimmt Serhat Cakir vom Feld und bringt für ihn Welf-Alexander Wemmer.

Schiedsrichter Busch will das Spiel wohl schnell hinter sich bringen und pfeift sehr zeitig wieder an.

Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Menden noch zwei Gelegenheiten durch Ekinci. Eine 1:0-Führung für die Gäste wäre absolut in Ordnung gegangen. Der VfL muss sich hier gewaltig steigern, wenn es noch drei Punkte geben soll.

Das Spiel hier ist wirklich sehr zerfahren. Beiden Teams gelingt kaum etwas, Torgefahr versprüht hier niemand. Die Zuschauer machen ihrem Unmut jetzt auch lautstark Luft.

Bisher ist das noch kein Feuerwerk der guten Laune. Beide Mannschaften müssen erst noch zu ihrem Spiel finden. Beim BSV läuft es aber schon etwas strukturierter ab.

Ekinci überläuft Komander, legt den Ball auf den freistehenden Hoffmann, aber der Mendener kann den Ball nicht im gegnerischen Tor unterbringen.

: Eine erste kleine Möglichkeit für den VfL Schwerte. Benda setzt sich auf der rechten Seite durch, spielt auf Peters. Dessen Schussversuch ist für BSV-Keeper Benik aber kein Problem.

Sonne und Regengüsse wechseln sich hier am Schützenhof in schneller Folge ab. Hoffen wir, dass das Spiel ähnlich interessant wird wie das Wetter.

Vor dem Duell gegen den Vorjahres-Elften gibt es für die VfL-Anhänger ein gutes Omen: In der Vorsaison konnten die Schwerter beide Spiele gegen Menden gewinnen. Doch die Einschränkung folgt auf dem Fuße: „Die Mendener Mannschaft ist mit der Vorsaison nicht zu vergleichen. Sie sind viel kompakter“, sagt VfL-Trainer Rüdiger Kürschners über den Gegner. Trotzdem peilt Kürschners den zweiten Heimsieg der jungen Saison an. Auf seine Bestbesetzung kann der Coach am Sonntag nicht zurückgreifen, denn neben dem langzeitverletzten Kapitän Schepers müssen auch Neuzugang Marcel Radke (eingeklemmter Nerv), Jan Söpper (Knie) und Tobias Probst (muskuläre Probleme) passen. Dafür kehrt Welf Wemmer, der zuletzt im Urlaub war, ins Team zurück. Zudem zählt Neuzugang Mehdi Kaplan, der am Donnerstag erstmals mit seinen neuen Teamkollegen trainierte, schon zum Kader.

Lesen Sie jetzt