2:3 - Hennen gibt kurz vor Schluss noch das Remis ab

Live-Ticker

Gegen einen Top-Gegner in der Fußball-Landesliga 2 hat der SC Hennen nur knapp einen Punkt verpasst: Erst kurz vor Schluss mussten die Zebras gegen Borussia Dröschede das 2:3 hinnehmen. Die Ereignisse können Sie hier im Live-Ticker nachlesen

SCHWERTE

von Von Jörg Krause und Simon Bückle

, 11.09.2011, 16:52 Uhr / Lesedauer: 3 min
2:3 - Hennen gibt kurz vor Schluss noch das Remis ab

Alexander Kusnik - Patrick Jakubczyk, Dragan Petkovic, Patrick Eick, Adil Elmouden (53. Haris Dzafic), Marcel Rathamone, Arif Et, Mehmet Cabuk, Christoph Pajdzik (88. Yusuf Acikel), Faruk Cakmak, Edin Terzic

0:1 Cabuk (1.), 1:1 Markovic (6.), 2:1 Marks (27.), 2:2 Cabuk (79.), 2:3 Cakmak (87.)

Schäffer, Christian // Zebut, Rolf // Exner, Markus

ca. 100

Sicherlich ein verdienter Sieg für Dröschede, weil die Gäste mehr gemacht haben. Aber für den SC Hennen ist die Niederlage bitter, weil der entscheidende Treffer so kurz vor Schluss fiel. Mit einem Punkt wären die Zebras durchaus zufrieden gewesen.

Für Pajdzik kommt Yusuf Acikel.

Loos spielt quer vor dem eigenen 16er, Cakmak geht dazwischen und zieht ab. Mantovani ist zwar noch mit der Hand dran, aber der Ball geht gegen den Pfosten und rein.

Hauke Reimann kommt für Öztürk.

Erneut ist es Cabuk, der zum Freistoß antritt - und diesmal passt alles. Sein Ball aus 18 Meter geht oben links in den Winkel - ein schöner Treffer. Das hatte sich angekündigt.

Es gibt viele Spielunterbrechungen.

Marks verlässt den Platz, Claudio Ferreira ersetzt ihn.

Et geht raus, dafür ist nun Sahin Yilderim im Spiel.

Cabuk versucht es erneut mit einem freistoß, aber auch den kann Mantovani parieren.

Aber Cabuks gefährlichen Schuss kann Hennens Keeper Mantovani noch an den Pfosten lenken. Glück gehabt!

Elmouden geht raus, dafür kommt Haris Dzafic.

Marc Setzer ersetzt den angeschlagenen Nico Mantovani.

Pajdzik schießt, der Ball geht aber am langen Pfosten vorbei.

Beide Teams kommen unverändert aus der Kabine.

Hennens Führung ist doch eher schmeichelhaft. Dröschede hat sehr viel Druck entwickelt. Das 2:1 der Zebras fiel genau in der stärksten Phase der Gäste.

Flanke Loos, Kopfball Markovic - aber drüber. Der Dröscheder Druck hat jetzt etwas nachgelassen.

In der Dröscheder Druckphase schlägt Hennen zu. Markovic leitet den Konter ein, schickt Marks - der geht allein aufs Tor zu und sorgt für die Führung. Nicht unbedingt verdient - aber jetzt steht es 2:1!

Elmouden knallt das Ding gegen das Aluminium. Der Abpraller geht einem Hennener noch gegen den Hinterkopf - aber ins Toraus.

Nach einer Ecke kommt es zur Kopfballstafette - diesmal ist es nicht Hennens Keeper, sondern Benner, der auf der Linie klärt.

Et ist völlig frei - Mantovani muss Kopf und Kragen riskieren, kann den Ball aber entschärfen. So langsam können sich die Zebras bei ihrem Torwart bedanken, das es weiter 1:1 steht.

Hennens Keeper Mantovani muss zweimal retten.

Dauerregen prasselt auf den Boden. Bei Hennen gibt es übrigens zwei Veränderung zur Elf vom vergangenen Wochenende: Benner rückt für den rot-gesperrten Hederich ins Team, Stürmer Markovic ist nach einem faserriss wieder zurück und ersetzt Reimann, der zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen.

Hennens Reaktion hat nicht lange auf sich warten lassen: Wiesner flankt von rechts, am kurzen Pfosten steht Markovic sträflich frei und köpft ein - das erste Saisontor für den Goalgetter.

Freistoß für Dröschede, Mehmet Cabuk legt sich den Ball zurecht, mittige Position. Er läuft an - und haut das Ding links oben ins Eck. Hennen liegt früh hinten, genau wie in der vergangenen Woche.

Hennens Trainer Stefan Kolatke wäre gegen den Absteiger Dröschede schon mit einem Punkt zufrieden: "Dröschede hat sich vor der Saison gut verstärkt und hat bisher überzeugt" Kolatke hat eine hohe Meinung vom Gegner, der bisher zwei Siegen und ein Unentschieden auf seinem Konto hat. Verzichten müssen die „Zebras“ nur auf den gesperrten Benjamin Hederich, der nach seiner roten Karte von Hünsborn eine zweiwöchige Sperre aufgebrummt bekam. Torjäger Matijas Markovic kehrt dagegen in den Kader zurück, für einen Einsatz von Anfang an ist es aber vielleicht noch zu früh. „Die Position in der Spitze ist vakant“, erklärt Kolatke, denn Markovic-Vertreter Hauke Reimann konnte berufsbedingt nicht trainieren und wird am Sonntag erst auf den letzten Drücker zum Spiel kommen.

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