23:22 - HSG-Frauen nehmen Soester Geschenk an

SCHWERTE Der Anschluss ans Tabellenmittelfeld ist geschafft: Mit einem hauchdünnen 23:22-Erfolg gegen den Soester TV haben die Frauen der HSG Schwerte-Westhofen zwei ganz wichtige Punkte eingefahren. Hauchdünn war der Erfolg deshalb, weil den Gästen wenige Sekunden vor dem Abpfiff noch einen Siebenmeter zugesprochen wurde.

von Von Michael Dötsch

, 11.01.2009, 15:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Katrin Oswald war mit sechs Toren maßgeblich am ebenso knappen wie wichtigen Heimsieg der HSG Schwerte-Westhofen gegen Soest beteiligt.

Katrin Oswald war mit sechs Toren maßgeblich am ebenso knappen wie wichtigen Heimsieg der HSG Schwerte-Westhofen gegen Soest beteiligt.

Den nutzten sie aber auf kuriose Art und Weise nicht: Weil die Soester Schützin offenbar den Pfiff des Schiedsrichters nicht mitbekommen hatte, führte sie den fälligen Strafwurf einfach nicht aus. Die Folge: Freiwurf und Ballbesitz für die HSG, die dieses Geschenk dankend annahm.

"Eigentlich war es aber gar nicht so knapp", meinte HSG-Trainer Uwe Nabeck mit Blick darauf, dass seine Schützlinge zur Pause schon mit vier Toren in Führung lagen und während der gesamten 60 Minuten kein einziges Mal in Rückstand gerieten.

Spannung: 18:14 vorne, doch Soest gelingt der Ausgleich Unkonzentriertheiten nach dem Seitenwechsel ließen Soest jedoch schnell auf 12:13 verkürzen. Die Schwerterinnen gingen nochmals mit vier Toren zum 18:14 in Front, doch Soest schaffte erneut den Ausgleich. Am Schluss aber freute sich die HSG über das Glück des Tüchtigen. Weil die kämpferische Leistung in Ordnung war und Torfrau Mareike Riedel sich mehrfach auszeichnen konnte, war der Sieg nach Nabecks Aussage letztlich auch verdient.Die Statistik zum Spiel finden Sie in der Montagsausgabe (12. Januar) der Schwerter Ruhr Nachrichten.

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