Abschluss der Hinrunde beim Schlusslicht und gegen den Tabellendritten

Volleyball-Oberliga

Nach fünfwöchiger Spielpause stehen der VV Schwerte und der SC Hennen am Sonntag vor den ersten Meisterschaftsspielen 2019.

Schwerte

, 18.01.2019, 16:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Abschluss der Hinrunde beim Schlusslicht und gegen den Tabellendritten

Jennifer Fornol (li.), hier im Heimspiel gegen VoR Paderborn in Erwartungen eines gegnerischen Aufschlags, steht dem VV Schwerte am Sonntag bei seinem Gastspiel am Aasee nicht zur Verfügung. © Bernd Paulitschke

Die Winterpause der Volleyballer war im Vergleich zu anderen Hallensportarten relativ lang. So liegt der letzte Punktspieleinsatz für das heimische Oberliga-Duo schon fünf Wochen zurück. Nun aber sind der VV Schwerte und der SC Hennen wieder am Ball und schließen am Sonntag die Hinrunde ab.

SV Blau-Weiß Aasee 2 - VV Schwerte (Sonntag, 12.30 Uhr, Sporthalle Aasee, Bonhöffer-Straße, 48151 Münster)

Gegen den Tabellendritten und den Zweitplatzierten hatten sich die VVS-Damen zum Abschluss des alten Jahres geschlagen geben müssen. Nun haben sie eine gute Gelegenheit, diese kleine Negativserie zu beenden, denn das junge Gastgeberteam aus Münster ist das Schlusslicht der Tabelle.

Die Informationen, die VVS-Trainer Tobias Windscheif über den Gegner hat, halten sich in Grenzen. Bei einem Vorbereitungsturnier in Oldenburg haben sich die beiden Mannschaften vor Saisonbeginn mal gegenüber gestanden. „Da haben wir klar gewonnen“, erinnert sich Windscheif und gibt die Devise für Sonntagmittag aus: „Wir wollen den Druck hoch halten und so schnell wie möglich den Sack zumachen“, so der Coach.

Mit Jennifer Fornol und Pia Mohr stehen zwei Spielerinnen nicht zur Verfügung, was aber an der Schwerter Zielsetzung nichts ändert: Aus dem ersten Meisterschaftsspiel 2019 soll die volle Ausbeute von drei Punkten herausspringen.

SC Hennen - SG Sande (Sonntag, 17 Uhr, Ortlohn-Sporthalle, Langerfeldstraße, 58638 Iserlohn)

Im Falle eines Heimsieges wäre Spitzenreiter SC Hennen der Halbzeitmeister der Oberliga. Die Sektkorken werden deshalb aber nicht knallen. „Okay – es wäre ganz nett, nach der Hinrunde oben zu stehen. Aber letztlich ist das ein Titel, für den du dir nichts kaufen kannst“, sagt Hennens Trainer Christoph Schulte.

Wichtiger ist Schulte beim Blick auf die Tabelle die Möglichkeit, den Abstand zum Gegner aus Ostwestfalen, der als Tabellendritter mit sieben Punkten Rückstand auf Hennen nach Iserlohn kommt, zu vergrößern. Doch Schulte warnt: „Gegen Sande muss man konzentriert bis zum Ende spielen“, weiß der Coach und erinnert an die Partie des VV Schwerte, der sich gegen Sande nach 2:0-Satzführung noch geschlagen geben musste. Weil Hennen in Bestbesetzung antreten kann, stehen die Chancen für den angepeilten Heimsieg aber nicht schlecht.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt