Am Seilersee herrscht Untergangsstimmung

Eishockey-DEL

SCHWERTE Das vorentscheidende, vorletzte Heimspiel der Saison im Kampf um die Pre-Playoffs misslang den Iserlohn Roosters völlig. Beim 4:6 gegen die Straubing Tigers verspielten die Sauerländer nicht nur fast alle realistischen Chancen aufs Erreichen der Endrunde, sondern enttäuschten auch ihre treuen Fans auf der ganzen Linie.

von Von Jan Treibel

, 15.03.2010, 16:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Roosters-Trainer Uli Liebsch.

Roosters-Trainer Uli Liebsch.

Doch der Eindruck von außen ist ein anderer: Vor allem die vermeintlichen Starspieler wie Quinn Hancock, Marty Wilford und Robert Hock ließen in den letzten Spielen das nötige Engagement eindeutig vermissen. Bis zum Saisonende am kommenden Sonntag sind noch drei Partien zu spielen. Doch fast allen Roosters-Beobachtern fehlt der Glaube, dass diese Mannschaft, die aus den letzten sechs Spielen lediglich einen Sieg holte, ausgerechnet jetzt noch das Ruder herumreißen kann. Nur drei Siege gegen Wolfsburg, Köln und Mannheim würden die Roosters nochmal in Reichweite von Platz zehn bringen. Gewinnen die Sauerländer am Dienstag das Auswärtsspiel beim starken Tabellenzweiten, den Grizzlys Adams Wolfsburg, ab 19.30 Uhr nicht, wären wohl vorzeitig alle theoretischen Chancen verspielt.

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