André Haberschuss nach dem 7:1 in Hagen: „Es gibt kein anderes Ziel“

Fußball-Bezirksliga

Nur ein Verein aus dem heimischen Bezirksliga-Quintett genießt am Sonntag Heimrecht. Ausgerechnet diese Mannschaft ist daheim noch punktlos. Welche Aufgaben auf die fünf Teams warten.

Schwerte

, 11.10.2019, 18:05 Uhr / Lesedauer: 2 min
André Haberschuss nach dem 7:1 in Hagen: „Es gibt kein anderes Ziel“

Dennis Cela (li.), hier gegen Kalthof, will mit dem ETuS/DJK Schwerte nachlegen und auch gegen den FC Wetter einen „Dreier“ schnüren. © Bernd Paulitschke

ETuS/DJK Schwerte - FC Wetter (Sonntag, 15.15 Uhr, EWG-Sportpark, Am Hohlen Wege)

Endlich hat es geklappt für den ETuS/DJK. Die Mannschaft von Trainer André Haberschuss holte in der Vorwoche beim SSV Hagen den zweiten Saisonsieg und dieser fiel mit 7:1 gleich deutlich aus. Damit haben die Ost-Schwerter die Abstiegsplätze auch verlassen können und wollen nun nachlegen. „Wir haben sehr konzentriert gespielt. Uns war klar, dass wir uns daraus kämpfen mussten. Die 2:0-Führung hat der Mannschaft dann Sicherheit gegeben“, blickt Haberschuss zurück.

Mit dem Landesliga-Absteiger kommt einen Team in den EWG-Sportpark, das nur einen Rang besser steht. Nach bisher vier Heimniederlagen will der ETuS/DJK nun auch den ersten „Dreier“ zu Hause holen. „Es gibt kein anderes Ziel als drei Punkte – mit einem 7:1 im Rücken und zu Hause“, ist für Haberschuss die Marschrichtung klar. Mit Yilmaz und Bah kehren die zuletzt gesperrten Spieler zurück. Fehlen werden Sentürk (Urlaub) und Yildirim (verletzt).

Türkiyemspor Hagen - VfL Schwerte (Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Höing, Am Sportpark 16a, 58097 Hagen)

Der Geisecker SV hat es in der Vorwoche beim 5:2-Sieg vorgemacht, Türkiyemspor ist verwundbar. Aber kann der VfL beim Tabellenfünften ein ähnliches Kunststück vollbringen. Die Hagener sind daheim noch ungeschlagen.

Für Yannis Schwarze, spielender Co-Trainer des VfL, ist Türkiyemspor der vielleicht schwierigsten Gegner überhaupt: „Sie haben zuletzt geschwächelt bei den Ergebnissen, stehen aber zu recht noch oben dabei. Aber wir sehen uns nicht chancenlos.“ Kozlowski und Ortiz sind wieder an Bord, Dworak und Aslan fallen dagegen aus.

FSV Gevelsberg - Geisecker SV (Sonntag, 15.15 Uhr, Stadion Stefansbachtal, Ochsenkamp 26, 58285 Gevelsberg)

Mit Respekt aber auch mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen fahren die Geisecker als frischgebackener Tabellenzweiter, nach dem 4:3 gegen Letmathe am Donnerstag, nach Gevelsberg. „Wir sind geerdet“, sieht Trainer Thomas Wotzlawski aber auch keinen Grund zur Überheblichkeit. „Ein großer Platz, viel Wiese und eine robuste Mannschaft warten auf uns. Da müssen wir schon Bestform zeigen“, ist der Trainer überzeugt. Filla wird nach einem Schlag auf den Fuß am Donnerstag ausfallen, hinter Manecki steht noch ein Fragezeichen.

ASSV Letmathe - SC Berchum/Garenfeld (Sonntag, 15 Uhr, Waldstadion Letmathe, Schwerter Straße 60, 58642 Iserlohn)

Tabellendrittletzter mit nur vier Punkten gegen Tabellendritter mit 21 Zählern – die Favoritenrolle ist klar verteilt. Die Berchum/Garenfelder sind noch ungeschlagen und wollen Tabellenführer Rot-Weiß Lüdenscheid (zwei Punkte voraus) natürlich auf den Fersen bleiben. Mit einer konzentrierten Leistung sollte die Elf von Trainer Fabian Kampmann die Punkte mitnehmen können – es wäre dann der fünfte Sieg in Folge gegen Letmathe.

TSK Hohenlimburg - SC Hennen (Sonntag, 17 Uhr, Kirchenberg Stadion, Berliner Allee 54, 58119 Hagen)

Eine Spätschicht muss der SC Hennen einlegen. Nach zuletzt vier sieglosen Spielen würde Trainer Holger Stemmann mit seinem Team natürlich zu gerne mal wieder einen „Dreier“ holen. Die Hohenlimburger stehen nur einen Platz und zwei Punkte besser, zeigten aber mit zwei Siegen in den letzten beiden Partien einen klaren Aufwärtstrend. Da müssen die „Zebras“ auch über die kompletten 90 Minuten ihre Leistung abrufen, um etwas zählbares mitzubringen.

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