Anil Sezen holt Silber bei der EM

Rettungsschwimmen

Am letzten von drei Wettkampftagen im Freibad präsentierten sich die Rettungsschwimmer der DLRG Schwerte bei den Europameisterschaften in Alicante erneut in starker Form. Anil Sezen holte sich mit schweren Beinen die Silbermedaille.

SCHWERTE

22.09.2011, 18:20 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mit Schwerte-Badekappe zur Silbermedaille: Anil Sezen gab über 100m Retten mit Flossen richtig Gas und steigerte bei der EM in Alicante seine persönliche Bestzeit.

Mit Schwerte-Badekappe zur Silbermedaille: Anil Sezen gab über 100m Retten mit Flossen richtig Gas und steigerte bei der EM in Alicante seine persönliche Bestzeit.

Teamkollege Kevin Berghoff wiederholte auf seiner Lieblingsdisziplin, 100m Kombi, seine auf der Junioren-EM aufgestellte Bestzeit und erfüllte damit die Erwartung, zu den acht schnellsten Schwimmern auf dieser Distanz zu gehören. Nachmittags standen dann die Finalläufe auf dem Programm. Nach drei Topleistungen mit Flossen waren Anil Sezens Beine über 100m Lifesaver zu schwer für eine Medaille. Knapp geschlagen wurde er Vierter. Nach nur kurzer Pause stand das nächste Finale über 100m Retten mit Flossen an. Verärgert über den vierten Platz, gab Sezen hier richtig Gas und holte in neuer Bestzeit von 51,01 sek die Silbermedaille. "Ich wollte den vor mir einfach kriegen. Also habe ich geguckt, was die Beine noch können - und da kam viel", lautete sein Kommentar zum Vizetitel, mit dem er seinem Ziel näher gekommen ist, erstmals für die Nationalmannschaft in der offenen Altersklasse zu schwimmen.

Kevin Berghoff wiederholte seine Bestleistung im Finale wiederum und wurde Fünfter über 100m Kombi. Zum Abschluss erreichte die Schwerter Herrenmannschaft mit Kevin Berghoff, Anil Sezen, Atilla Sezen und Michael Werth dann in der Gurtretterstaffel im hart umkämpften A-Finale den sechsten Platz. Auch für die Damen war es ein erfolgreicher Tag. In den Einzeldisziplinen war Verena Marquis mit dem Erreichen des B-Finals (Plätze 9 bis 16) hochzufrieden. Letztlich landete sie auf dem 13. Platz. In der Gurtretterstaffel erreichten Maximiliane Flacke, Vanessa Kik, Verena Marquis und Marina Nass den 16. Platz.

Mit den Erfolgen dieses Tages ist zu erwarten, dass die Schwerter Mannschaft zu Europas Top Ten im Pool gehören. Entsprechend zufrieden ist die Trainerin: "Das ist bisher unser erfolgreichster internationaler Wettkampf. Ich hoffe, dass wir auch am Strand noch einige Punkte einsammeln können", sagt Anke Fabri.

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