Aufstiegsjubel beim VV Schwerte schon am fünftletzten Spieltag

rnVolleyball-Landesliga

Souveräner geht es nicht: Die zweite Damenmannschaft des VV Schwerte hat vorzeitig den Aufstieg in die Volleyball-Verbandsliga perfekt gemacht.

Schwerte

, 18.02.2019 / Lesedauer: 3 min

Vier Spieltage sind in der Landesligasaison 2018/19 noch zu absolvieren. Doch schon jetzt steht fest, dass die VVS-„Zweite“ das angepeilte Saisonziel in die Tat umgesetzt hat.

Ein Blick auf die nackten Zahlen lässt keinen anderen Schluss zu: Diese Mannschaft hat in der Landesliga eigentlich nichts zu suchen, sie ist zu Höherem berufen. Zwölf Spiele, zwölf Siege allesamt mit 3:0- oder 3:1-Sätzen. Mit anderen Worten: Die Mannschaft von Trainer Joey Azevedo hat in allen Partien drei Punkte geholt und führt die Tabelle mit der Maximalausbeute von 36 Punkten an.

15 Punkte Vorsprung

Damit haben sie einen satten Vorsprung von 15 Zählern vor dem Zweitplatzierten, der den Schwerterinnen selbst dann nicht mehr zu nehmen ist, wenn sie ihre restlichen Saisonspiele allesamt verlieren sollten.

Der Kader

Diese Spielerinnen bilden das Aufstiegsteam:

Nina Grünewald, Karo Kaiser, Mareike Krafczyk (Mannschaftskapitänin), Kathrin Kuhlmann, Sarah Müller, Dana Niggemann, Jana Omeltschenko, Victoria Pscherer, Stephanie Respondek, Lara Schulenburg, Tanja Schulte, Jana Zedler, Steffi Zegarac.

Dass dies nicht passieren wird, versteht sich angesichts der Dominanz des Teams fast von selbst. Die Konstanz, mit der die Mannschaft in dieser Saison ihr Leistungsvermögen abgerufen hat, nennt Trainer Azevedo als einen Schlüssel zum Erfolg. Zudem betont der Coach die Geschlossenheit des Teams. „Es haben immer alle an einem Strang gezogen“, sagt Azevedo.

Trainer Azevedo als Erfolgsfaktor

Ganz sicher aber ist auch der Trainer selbst ein Erfolgsfaktor. Denn mit Azevedo hatte die Schwerter Vereinsführung vor der Saison jemanden verpflichtet, der schon in der Vorsaison in die Verbandsliga aufgestiegen ist - damals noch in Diensten des TVE Vogelsang.

Der Sprung in die höhere Klasse ist also ein Déjà-vu für den 30-Jährigen, der sich an die Anfänge seines Trainerjobs in der Alfred-Berg-Sporthalle erinnert. Eine gewisse Skepsis habe er da schon verspürt, verrät Azevedo, „schließlich war ich der Trainer von einem Konkurrenzverein, der der Mannschaft in der Saison davor den Aufstieg vermiest hatte.“

„Haben es Woche für Woche gewuppt“

Schnell aber fanden Trainer und Mannschaft zusammen und starteten ihren Siegszug durch die Liga. „Wir haben es Woche für Woche gewuppt“, freut sich Azevedo.

So durfte schon lange vor Saisonende, am vergangenen Samstag gefeiert werden. Mit einem Heimsieg gegen den TV Hasperbach. Fast überflüssig zu erwähnen, dass es ein 3:0-Sieg war - standesgemäß, so wie es sich für einen höchst souveränen Aufsteiger gehört.

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