Auslandsaufenthalt: SC Hennen muss ohne Nick Unkhoff planen

Von Iserlohn nach Los Angeles

Los Angeles statt Iserlohn, eine College-Mannschaft statt SC Hennen: Nick Unkhoff, 27-jähriger Innenverteidiger, steht den "Zebras" zumindest in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung.

SCHWERTE

von Von Jonas Ackermann

, 02.11.2013, 07:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dieses Bild gehört vorerst der Vergangenheit an: Nick Unkhoff im Trikot des SC Hennen.

Dieses Bild gehört vorerst der Vergangenheit an: Nick Unkhoff im Trikot des SC Hennen.

Am vergangenen Dienstag startete der Flieger über den großen Teich - mit Unkhoff an Bord. Vorerst für drei Monate zieht er nach Amerika. "Leicht gefallen ist es mir auf gar keinen Fall", sprach Unkhoff am Tag vor dem Abflug über seine Entscheidung, die letztlich aber überwiegend Vorfreude verursacht habe. Der Grund für den USA-Trip ist seine amerikanische Freundin, die er während eines Auslandssemesters in Kalifornien kennengelernt hatte. Nach drei Jahren Fernbeziehung plant er nun zum ersten Mal einen längeren Aufenthalt: "Zunächst sind drei Monate vorgesehen. Wie die Zukunft danach aussieht, kann ich heute noch nicht sagen", erklärt Unkhoff, der nicht ausschließt, auch langfristig dort zu bleiben.Assistenztrainer am College Die Gegend kennt der Hennener Innenverteidiger durch zahlreiche Urlaubsbesuche schon gut. Besonders die kilometerlangen Strände und das Klima haben es ihm angetan. Unkhoff, der kürzlich sein Lehramt-Studium abgeschlossen hat, begann seine Karriere beim VfK Iserlohn, spielte anschließend bei den Sportfreunden Oestrich-Iserlohn und - bedingt durch sein Studium - auch eine Zeit lang in Köln. Seit 2011 lief er für den SC Hennen auf. Auch wenn er in den nächsten Monaten nicht mehr auf dem Platz stehen wird, ganz aufgeben möchte er den Fußball nicht. So freut sich Unkhoff auf ein Praktikum als Assistenztrainer einer College-Mannschaft in Los Angeles.

Und wie fiel die Reaktion seiner Mitspieler aus, als sie von seinem Vorhaben erfuhren? "Natürlich ist es schade, aber letztlich haben sich alle für mich gefreut", berichtet er. Eine Abschiedsfeier gab´s übrigens in der vergangenen Woche auch: "Ein langer und gelungener Abend", berichtete Unkhoff schmunzelnd. Zudem durfte er die "Zebras" in seinem letzten Spiel als Kapitän aufs Feld führen - ein Dankeschön seines Teams.

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