Blütenweiße Weste und vorletzter Platz: Kontrastprogramm für VV Schwerte und SC Hennen

Volleyball-Oberliga

Im Gegensatz zu den meisten anderen Sportarten steht im Volleyball trotz des Totensonntags ein normaler Spieltag auf dem Programm - mit Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades.

Schwerte

, 22.11.2019, 17:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Blütenweiße Weste und vorletzter Platz: Kontrastprogramm für VV Schwerte und SC Hennen

VV Schwerte - Telestar Bochum © Bernd Paulitschke

Für die beiden heimischen Vertreter der Damenvolleyball-Oberliga geht es am sechsten Spieltag auf Reisen.

RC Borken-Hoxfeld 2 - VV Schwerte (Samstag, 16 Uhr, Doppelsporthalle Burlo)

Nach dem glatten 3:0-Sieg gegen Bochum vor einer Woche war die Stimmung im Lager des VV Schwerte angesichts einer blitzsauberen Leistung fast schon euphorisch. Nun aber droht nach dem umjubelten Erfolgserlebnis die Rückkehr auf den Boden der Realität – jedenfalls legt das Tabellenbild diese Vermutung nahe. Denn die zweite Mannschaft des RC Borken-Hoxfeld, ein junges talentiertes Team, führt das Klassement mit einer blütenweißen Weste an.

Fünf Spiele, fünf Siege und die Maximalausbeute von 15 Punkten – die makellose Bilanz des Gegners hat auch der Schwerter Trainer Joey Azevedo zur Kenntnis genommen. „Borken-Hoxfeld hat ganz andere Ambitionen als wir. Das wird eine ganz harte Nuss“, sagt der VVS-Coach. Der Vorteil für seine Mannschaft sei, dass sie ganz befreit aufspielen könne, meint Azevedo. Und komplett chancenlos sei man beim Gastspiel nahe der holländischen Grenze nicht. „Wenn wir die Leistung des Spiels gegen Bochum abrufen, können wir den Tabellenführer sicherlich ärgern. Wir werden alles reinwerfen – und dann gucken wir, was wir dafür kriegen“, sagt der Trainer.

Auf Alina Westerhoff, die aus Studiengründen nicht dabei sein, muss Azevedo jedoch verzichten. So werden die Schwerterinnen mit nur Spielerinnen versuchen, dem Spitzenreiter Paroli zu bieten.

SG Sande/VoR Paderborn - SC Hennen (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Sande)

Im Vergleich zum VV Schwerte wartet auf den SC Hennen ein Kontrastprogramm. Denn die Paderborner Spielgemeinschaft, bei der die Hennenerinnen zu Gast sind, zählen als Tabellenvorletzter nicht zur Creme der Oberliga.

„Sande hat zuletzt gegen Ahaus gewonnen – das zeigt, dass wir sie nicht unterschätzen dürfen. Aber wenn wir ordentlich zu Werke gehen, sollte es schon klappen. Wir fahren mit dem Ziel dahin, drei Punkte mitzunehmen – ansonsten lohnt sich doch die lange Fahrt nicht“, sagt Trainer Christoph Schulte launig. Personelle Ausfälle gibt es auf Hennener Seite nicht zu beklagen.

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