Das Coronavirus fordert die nächste Turnierabsage

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Eine Woche, nachdem die Schwerter Stadtmeisterschaft abgesagt worden ist, folgt nun die nächste Turnierabsage.

Schwerte

, 02.07.2020, 16:58 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Coronavirus hat das Projekt Titelverteidigung gestoppt: Fußball-Bezirksligist SC Berchum/Garenfeld wird seinen Turniersieg des Vorjahres auf dem traditionellen Fritz-Selve-Turnier in diesem Jahr nicht wiederholen können. Denn schweren Herzens haben sich die Berchum/Garenfelder Verantwortlichen dazu durchgerungen, die 43. Auflage des Turniers abzusagen. Am 18. und 19. Juli sollte im Garenfelder Waldstadion um den „Orosol-Cup 2020“ gespielt werden.

Vorbereitung schwierig zu planen

Bastian Schulte, Teammanager der SC-Bezirksligamannschaft erklärt den Sachverhalt: „Generell ist es in diesem Jahr schwierig, die Vorbereitungsphase zu planen, da wir immer noch nicht wissen, wann die Saison losgeht. Auch wenn das Turnier nur an einem Wochenende stattfinden sollte, ist es für viele Mannschaften schwierig, es in ihre Vorbereitungsplanung unterzubringen. Dazu kommen natürlich die Corona-Auflagen. Aktuell dürfen ja maximal hundert Zuschauer kommen und auch nur 30 Aktive auf dem Platz stehen – das ist bei einem Turnier mit sechs Mannschaften schwierig bis unmöglich einzuhalten. Es würde also keinen Sinn machen – und wir können ja auch nicht bis ultimo warten, dass seitens der Politik neue Lockerungen kommen.“

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Mit derselben Begründung hatten eine Woche vorher die Verantwortlichen des Stadtsportverbandes und des Ausrichtervereins VfL Schwerte die diesjährige Schwerter Fußball-Stadtmeisterschaft abgesagt.

Nun fällt also auch das Garenfelder Turnier flach – ein Turnier, das hochkarätig besetzt gewesen wäre. Denn ein Oberligist (TuS Ennepetal), zwei Westfalenligisten (SV Hohenlimburg 10 und der aufgestiegene FC Borussia Dröschede) sowie drei Landesligisten (BSV Menden und die Aufsteiger Türkspor Dortmund und SC Berchum/Garenfeld) hätten ein Teilnehmerfeld gebildet, das sich sehen lassen kann.

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So heißt das Berchum/Garenfelder Motto nun zwangsläufig „Auf ein Neues im Jahr 2021“ – möglichst mit einem ähnlich gut besetzten Starterfeld. Das könnte gelingen, jedenfalls sagt Sebastian Schulte: „Wir freuen uns darüber, dass einige Mannschaften bereits ihre Zusage fürs nächste Jahr gegeben haben.“

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