Das ist Anna Hojas Ausgangslage vor der Deutschen Meisterschaft

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Anna Hoja und ihre Partnerin Stefanie Hüttermann sind mit den acht Stopps der Beach Tour sehr zufrieden. Nun wartet das große Finale, in das das Duo mit einer vielversprechenden Platzierung geht.

Schwerte

, 20.08.2019, 13:57 Uhr / Lesedauer: 2 min

In Versuchung kann Anna Hoja in den kommenden Tagen kaum geraten. Um Kräfte zu sammeln und Energie wiederaufzufüllen hat sie mit ein paar Freundinnen einen Vier-Tages-Trip nach Budapest geplant. Kein Strand also, der sie in den Sand und ans Netz locken könnte. Das ist wichtig.

Das merkte sie in Zinnowitz beim siebten Stopp der „Techniker Beach Tour“, die Qualifizierungsrunde für die Deutsche Meisterschaft in eineinhalb Wochen am Timmendorfer Strand. Hier war für Hoja und ihre Partnerin Stefanie Hüttermann im Achtelfinale Schluss. Die schlechteste Saisonplatzierung konnten die beiden ob der anderen starken Ergebnisse gut verkraften. Viel wichtiger: Sie konnten sie sich erklären. „Wir waren einfach leer und haben gemerkt, dass uns der dann frei gewordene Sonntag an dem Wochenende richtig gut getan hat“, erzählt Hoja.

Die acht Stopps der Beach Tour, an denen die besten Beachvolleyball-Duos Deutschlands teilnehmen, laugen ihre Teilnehmerinnen aus. Donnerstags müssen Hoja und Hüttermann an die meist weit entfernten Orte anreisen. Und da sie dieses Jahr so gut sind, dann auch von Freitag bis Sonntag durchspielen.

Dreimal Platz zwei
Das brachte dem Duo schon drei zweite Plätze – mehr als Hoja sich hätte vorstellen und wünschen können. Im Halbfinale ist das für die DJK TuSA 06 Düsseldorf startende Team in diesem Jahr regelmäßiger Dauerteilnehmer gewesen. „Insgesamt können wir mit der Leistung sehr zufrieden sein“, resümiert Anna Hoja glücklich.

Dank der starken, bisherigen Beach-Tour-Resultate und auch eines gewonnenen Top-10-Plus-Turniers auf Borkum im Juli haben die beiden viele Punkte in der Zulassungsliste für die Deutsche Meisterschaft am Timmendorfer Strand gesammelt. Hier stehen sie nun auf Platz sieben, direkt hinter den fünf ambitionierten Nationalmannschaften und ganz knapp hinter Melanie Gernert und Elena Kiesling. Die beiden spielen die Beach Tour schon seit Jahren.

Selbstbewusst
Als Siebtplatzierte gehen sie nun den besten Teams in knapp zwei Wochen aus dem Weg und spielen zunächst gegen die Zwölften dieser Liste, das sind sehr wahrscheinlich Sabrina Karnbaum und Natascha Nimzyiek. Anna Hoja und Stefanie Hüttermann werden nach der starken bisherigen Saison selbstbewusst an den Timmendorfer Strand zum großen Saisonhöhepunkt fahren. Und nach dem Kurzurlaub in Budapest vielleicht sogar auch etwas entspannt.

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