Das nächste Spitzenspiel für VV Phönix

SCHWERTE Ralf Tinnefeld hat zurzeit viel zu tun . "Ein Spitzenspiel jagt das nächste", klagt der Trainer des VV Phönix Schwerte. Nach dem Erfolg in Massen steht seinen Schützlingen das nächste Gipfeltreffen in Hattingen bevor.

von Von Michael Dötsch

, 18.01.2008, 15:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Angriffsbälle von Saskia Spies, hier gegen Massen vor einer Woche, sollen ein Mittel für den VV Phönix sein, auch in Hattingen zu bestehen.

Die Angriffsbälle von Saskia Spies, hier gegen Massen vor einer Woche, sollen ein Mittel für den VV Phönix sein, auch in Hattingen zu bestehen.

Mit dem Gastspiel beim TuS Hattingen wartet am Samstag (19. Januar) um 16 Uhr die nächste Aufgabe, die den Schwerterinnen alles abverlangen dürfte. "Das Hinspiel war eine Art Wendepunkt für uns. Das war der Start unserer Erfolgsserie", erinnert sich Tinnefeld gern an den 3:1-Erfolg, dem danach acht weitere Siege folgten. Logisch, dass man sich beim Tabellenführer vorgenommen hat, diese Serie im zweiten Aufeinandertreffen mit Alina Selsen, Heidi Biermann und Co. nicht reißen zu lassen.

Tinnefeld ist vorsichtig optimistisch: "In Hattingen hängen die Trauben sicherlich hoch. Aber wir fahren schon dahin, um zu gewinnen", sagt der Coach - wohl wissend, dass man sich mit einem doppelten Punktgewinn den Verfolger vermutlich bis zum Saisonende auf Distanz halten würde. Mit anderen Worten: Ein Sieg in Hattingen wäre für den VV Phönix ein Meilenstein auf dem Weg in die Oberliga. Die beruflich verhinderte Kristin Köppen und vielleicht auch Fiona Faßler sind nicht dabei. Ansonsten ist das Erfolgsteam komplett.

Weil die Sporthalle Nord-West am Wochenende fest in Händen der Jugendfußballer ist, muss die SG Schwerte/Holzwickedemit ihrem Heimspiel gegen den SuS Oberaden ausweichen. Es bleibt beim Anpfiff um 19.30 Uhr, gespielt wird jedoch in der Holzwickeder Dudenroth-Halle.

Carina Hoffmann soll geschont werden

Der Gegner zählt zu den schwächeren Mannschaften der Liga. "Klar, man darf nicht zu viel herumexperimentieren. Aber eigentlich dürfte nichts schief gehen", sagt SG-Trainer Peter Schramm. Er plant, Leistungsträgerin Carina Hoffmann wie schon am letzten Wochenende über weite Strecken der Partie schonen zu können. Dagegen soll die junge Franziska Böse-Ribeiro erneut viel Spielpraxis bekommen. Routinier "Kiki" Marr fällt aus.

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