Den fleißigen Helfern sei Dank: Um Mitternacht war’s erledigt

Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Trotz Zeitdrucks waren die Aufräumarbeiten rechtzeitig beendet. Am Tag danach äußert Bernd Arnhold (VfL Schwerte) den Wunsch nach einem Anforderungskatalog für die zukünftigen Ausrichtungen.

Schwerte

, 07.01.2019, 18:03 Uhr / Lesedauer: 2 min
Den fleißigen Helfern sei Dank: Um Mitternacht war’s erledigt

Auf den alten Vereinsfotos an den Stellwänden in der kleinen Turnhalle wurden vergangene VfL-Zeiten wieder lebendig. Auch Jürgen Schneiders schaute interessiert hin. © Bernd Paulitschke

Ein paar Bedenken durfte man schon haben – so aufwendig, wie die Verantwortlichen des VfL Schwerte die kleine Turnhalle am Bohlgarten in eine VfL-Stätte umfunktioniert hatten. Doch trotz des Zeitdrucks haben die fleißigen Helfer des VfL es im „Nachspiel“ der 33. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft hinbekommen, die Halle und auch die Spielstätte der Titelkämpfe, die Alfred-Berg-Sporthalle, rechtzeitig zum Schulbeginn am Montagmorgen wieder herzurichten.

Schneller als gedacht

„Es ging schneller als gedacht, um Mitternacht war alles erledigt“, verriet Wirtschaftsratsvorsitzender Bernd Arnhold und nutzte die Gelegenheit, sich noch einmal bei den Helfern zu bedanken. „Es hat alles super gepasst.“

So habe sich der Aufwand gelohnt, sagt Arnhold und berichtet, dass die kleine Halle beim „lockeren Ausklang“ der Titelkämpfe auch am Sonntagabend noch gut angenommen worden sei.

Zugleich wünscht sich Arnhold, dass das Nutzen der kleinen Halle zum Standard werde. „Es muss nicht nur der Anspruch des VfL Schwerte sein, sondern des Schwerter Fußballs insgesamt sein, für die Gönner und Sponsoren einen ansprechenden Rahmen zu bieten. Die Zeiten, in denen zur Bewirtung ein Grill unter einem getackerten Zeltdach stand, müssen vorbei sein“, fordert Arnhold.

Standards müssen erfüllt werden

Wünschenswert im Sinne einer nachhaltigen Aufwertung des Stadtmeisterschafts-Ambientes wäre eine Nachlese mit anderen Vereinsvertretern und den Verantwortlichen des Stadtsportverbandes. „Ich finde, es muss eine Art Anforderungskatalog erstellt werden, welche Standards erfüllt werden müssen“, so Arnhold weiter.

Und was ist, wenn ein kleinerer Verein mit der Ausrichtung an der Reihe ist, der einen solchen Aufwand personell nicht stemmen kann? „Bei elf Vereinen im Stadtsportverband muss es doch auch möglich sein, dass man miteinander kooperiert und dass sich bei Bedarf zwei Vereine die Ausrichtung teilen“, schlägt Arnhold vor.

Für den VfL ist die Ausrichterrolle nun erstmal Vergangenheit. Doch die nächste organisatorische Herausforderung für die Blau-Weißen steht schon vor der Tür, schließlich befinden wir uns im Jubiläumsjahr des VfL, der 100 Jahre alt wird. Geplant zum Jubiläum ist laut Arnhold „ein Festakt am Standort Schützenhof, bei dem wir alle Vereine miteinbeziehen wollen.“ Den genauen Termin dafür werde man in Kürze bekanntgeben.

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