Der Bundespräsident, ein Schwimm-Star, Training auf dem Hotelflur und immerhin Platz acht

Triathlon

Berlin ist eine Reise wert - in besonderem Maße gilt dieses Sprichwort für die Triathlon-Mannschaft des Friedrich-Bährens-Gymnasiums beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“.

Schwerte

, 01.10.2019, 18:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Der Bundespräsident, ein Schwimm-Star, Training auf dem Hotelflur und immerhin Platz acht

trahlende Gesichter beim Triathlon-Team des Friedrich-Bährens-Gymnasiums (v.li.): Lehrer Holger Auer, Maximilian Krüger, Linus Lammers, Tilia Eickenhorst, Constantin Krüger, Kim Ißbrücker, Milena Droll und Lehrer Torsten Warscheid.

Hinter den FBG-Schülerinnen und -Schülern liegen drei Tage, die sie so schnell nicht vergessen werden.

Ausgerechnet im Jubiläumsjahr, dem 50. Bundesfinale, hatten sich Tilia Eickenhorst, Milena Droll, Kim Ißbrücker, Constantin und Maximilian Krüger sowie Linus Lammers in der Sportart Triathlon als bestes Team aus NRW für das Bundesfinale in Berlin qualifiziert und beendeten den Wettkampf auf Platz acht von 16 Teams.

Ein ganz besonderes Erlebnis in der Hauptstadt

Vor den beiden Wettkampftagen wartete aber noch ein ganz besonderes Erlebnis auf die Schwerter: Zu Beginn der Eröffnungsfeier durften sie hinter den jeweiligen Landesfahnen ins altehrwürdige Olympiastadion einlaufen und wurden dabei von über 10.000 Zuschauern und dem Bundespräsidenten Herrn Frank-Walter Steinmeier begrüßt.

Unvergesslich auch der Moment, als die mehrfache Schwimm-Weltmeisterin und Olympiasiegerin Britta Steffen die olympische Jugendflamme entzündete und damit das Bundesfinale offiziell eröffnete.

Spezielles Wechseltraining auf dem Hotelflur

Dann ging es endlich los. Zu absolvieren war am ersten Tag ein Einzelwettkampf über 200 Meter Schwimmen, 3 Kilometer Radfahren und 1 Kilometer Laufen los. Obwohl es für einige im Team der erste „richtige“ Triathlonwettkampf ihres Lebens war, da das Landesfinale als Staffelwettkampf ausgetragen worden war, waren alle gut vorbereitet. Hier zahlte sich das spezielle Wechseltraining auf dem Hotelflur ebenso aus wie die vielen Trainingseinheiten in der schuleigenen Triathlon AG.

Das Schwerter Team beendete den ersten Tag auf dem achten Platz – ein gelungener Einstand, wie die betreuenden Lehrer Torsten Warscheid und Holger Auer zufrieden feststellten. Am zweiten Wettkampftag standen die gemischten Staffeln auf dem Programm. Je drei Schülerinnen und Schüler bildeten dabei eine Staffel und wechselten sich in drei Durchgängen beim Schwimmen, Radfahren und Laufen ab.

Eltern und Lehrer feuerten kräftig an

Ziel der FBGler war es, den achen Platz zu verteidigen und damit in der vorderen Hälfte der Ergebnisliste zu bleiben. Angefeuert von ihren Lehrern und den mitgereisten Eltern gaben alle wieder ihr Bestes und hielten die unmittelbare Konkurrenz tatsächlich in Schach. Am Ende beendeten die beiden Staffeln diesen Wettbewerb auf Platz zehn und sieben.

Bei der anschließenden Siegerehrung wurde es dann offiziell bekannt gegeben: Platz acht unter 16 Teams für das Friedrich-Bährens-Gymnasium aus Schwerte. Sieger wurde das Sportgymnasium Neubrandenburg vor dem Landesgymnasium für Sport in Leipzig.

Auch Alina Manjal, als Vertreterin des Kreissportbundes Unna extra nach Berlin angereist, um das Team zu unterstützen, war beeindruckt vom guten Abschneiden des FBG-Teams, das sich die rauschende Abschlussparty in der Max-Schmeling-Halle redlich verdient hatte.

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