Der VfL Schwerte feiert sein 100-jähriges Bestehen - wo steht der Traditionsverein heute?

rnFußball: Jubiläum

Der VfL Schwerte ist ein stolzer Verein, der in seiner Geschichte auf zahlreiche Erfolge zurückblicken kann. Hier äußern sich zwei Vorstandsmitglieder zur Gegenwart und Zukunft des Vereins.

Schwerte

, 05.09.2019, 14:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bernd Arnhold, Wirtschaftsratsvorsitzender der Blau-Weißen seit 2015, sieht in der geplanten Standort-Verlagerung vom Schützenhof zum Gewerbegebiet den Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft des Vereins.

„Eine Win-win-Situation für Verein und Stadt“

„Eine Win-win-Situation für den Verein und für die Stadt Schwerte“ sieht Arnhold in dem Großprojekt – in dem Wissen, dass es auch viele treue Vereinsmitglieder gibt, die sich schwer tun mit dem Gedanken, das Gelände am Schützenhof zu verlassen. „Wir können verstehen, dass es eine gewisse Traurigkeit gibt. Wir gehen hier gewiss nicht mit Hurra und wehenden Fahnen weg“, sagt Susanne Scheiter, stellvertretende Vorstandssprecherin.

Derzeit gehöre der VfL Schwerte zu einer Vielzahl von Vereinen, die sich hier tummeln. „Aber mittelfristig muss die sportliche Zielsetzung sein, dass wir uns aus der Bezirksliga herausbewegen und dass wir wieder die Nummer eins im Schwerter Fußball werden.“ Eine andere Perspektive sei auch den Sponsoren gegenüber nicht zu vertreten.

Ein Verfechter für Zusammenschlüsse

Apropos Sponsoren: „Es bleibt ein Kampf, Sponsoren zu gewinnen und das notwendige Geld ranzuschaffen. Sie rennen uns nicht die Tür ein. Aber letztlich gelingt es uns schon“, sagt Susanne Scheiter, „denn insgesamt sehe ich unseren Verein sehr gut aufgestellt.“

Und der Blick in die Zukunft? Seit jeher ist Arnhold ein Verfechter für Zusammenschlüsse im Schwerter Fußball. Mehr als fünf Vereine werde es in zehn Jahren nicht mehr geben in der Stadt, meint er. Und der VfL Schwerte werde dazugehören, auch wenn der Wirtschaftsratsvorsitzende es als eine wichtige Aufgabe für das Führungsgremium ansieht, noch mehr Mitglieder dazu zu motivieren, mit anzupacken.

Auch in dieser Hinsicht erhoffe sich die Vereinsführung einen Schub von der neuen Anlage, sagt Bernd Arnhold. Damit der VfL Schwerte nicht nur eine glorreiche Vergangenheit, sondern auch eine positive Zukunftsperspektive hat.

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