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Vor den anderen Bezirksligisten hat der VfL Schwerte schon Winterpause. Weil das 1:2 in Geisecke das letzte Spiel 2018 war, wurmte Trainer Jörg Silberbach die Derbyniederlage besonders.

Schwerte

, 03.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Bevor es für die Amateurfußballer in die Winterpause der Saison 2018/19 geht, steht am kommenden Wochenende noch ein Spieltag auf dem Programm. Für die Bezirksliga-Kicker des VfL Schwerte gilt dies aber nicht. Wegen des Rückzugs des SV Fortuna Hagen in der Frühphase der Saison, bleiben die Schwerter spielfrei. Denn laut dem ursprünglichen Spielplan wären die Hagener der letzte VfL-Gegner des Jahres 2018 gewesen.

Im spielfreien Modus

So aber sind die Blau-Weißen schon im spielfreien Modus. Die Hallenstadtmeisterschaft am ersten Januar-Wochenende ist der nächste Termin für die Schwerter, ehe dann ein paar Tage später unter freiem Himmel die Vorbereitung auf den zweiten Teil der Saison beginnen wird.

Gerade vor dem Hintergrund, dass das Lokalduell beim Geisecker SV die letzte Partie vor der mehrwöchigen Pause war, nervte Trainer Jörg Silberbach die 1:2-Derbyniederlage sehr. „Es ist absolut ärgerlich und unnötig – so ein Spiel darfst du nicht verlieren“, blickte Silberbach auf das Nachbarschaftsduell zurück, in dem seine Mannschaft einen richtig guten Start hinlegte. Der Ball lief flüssig durch die Reihen – nicht nur beim frühen Führungstreffer, der Alexander Bahr mit seinem elften Saisontor schon in der vierten Minute gelang.

Der Anfangsschwung war schnell verflogen

Doch dieser Anfangsschwung war schnell verflogen. Spätestens, als die Geisecker zwei Stellungsfehler auf den defensiven VfL-Außenbahnen durch Lukas Schäfer (16.) und Patrick Filla (28.) konsequent nutzten und damit die Partie kippten, war’s weitgehend vorbei mit der blau-weißen Herrlichkeit. „Für die Qualität, die wir eigentlich auf dem Platz haben, konnten wir uns offensiv zu wenig durchsetzen. Einige Spieler hatten leider nicht ihren besten Tag“, musste der VfL-Trainer feststellen.

Vorher für die „Zweite“ im B-Liga-Einsatz

Silberbachs Möglichkeiten, mit frischen Spielern für neuen Schwung zu sorgen, hielten sich in engen Grenzen. Welf-Alexander Wemmer als kopfballstarke Offensivkraft wäre noch eine Möglichkeit gewesen. Doch Wemmer, der ebenso wie Julian Nisipeanu und Ersatztorwart Lukas Knoblauch vorher noch im B-Liga-Kellerduell für die zweite Mannschaft beim SC Husen-Kurl gespielt und 3:6 verloren hatte, zog sich in diesem Spiel eine Verletzung zu.

Kaum Wechselalternativen für Silberbach

Weil dieses Trio erst während der ersten Halbzeit in Geisecke eintrudelte, und weil Luca Vöckel, Phil Pallentin (beide verletzt), Fabian Siepmann (gesperrt) und Maxi Grünscheidt (beruflich verhindert), sowieso fehlten, saß zu Spielbeginn nur Lukas Beßlich als Wechselalternative auf der VfL-Bank – sicher keine optimale Konstellation, für Silberbach aber auch kein erklärendes Argument für die Niederlage.

Woran es denn gelegen hat, darauf hatte auch der Coach keine wirklich plausible Antwort. Gute Laune war nach dem Derby jedenfalls nur aus dem Geisecker Lager zu vernehmen. So begleiteten beim Verlassen der KS-Logistic-Sportanlage „Derbysieger“-Sprechchöre die Zuschauer, die aus der Geisecker Kabine zu vernehmen waren. Beim VfL Schwerte dagegen stand niemandem der Sinn nach irgendwelchen Gesangseinlagen.

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