Derbysieger HSG Schwerte/Westhofen, Vizetitel und zwei Aufstiege für HVE Villigst-Ergste

rnHandball-Jahresrückblick

Ein positiver Gesamteindruck bleibt vom Handballjahr 2019 aus Sicht der HVE Villigst-Ergste und der HSG Schwerte/Westhofen hängen.

Schwerte

, 30.12.2019, 14:56 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dabei begann das Jahr nicht nach Wunsch. Im ersten Meisterschaftsspiel 2019 verpasste es die HVE als Tabellenzweiter, das Titelrennen in der Landesliga wieder richtig spannend zu machen. Beim späteren Meister in Schwelm verlor die HVE das Topspiel mit 25:28.

Fünf Wochen später musste sich auch die HSG beim Ligaprimus geschlagen geben – und zwar deutlich mit 24:35. Es war das Ende einer Siegesserie von acht Siegen am Stück für die HSG, die ihre insgesamt gute Saison auf dem vierten Rang abschloss.

33:27-Erfolg der HSG am fünftletzten Spieltag

Zudem kamen die Schützlinge von Trainer Mischa Quass noch in den Genuss eines Derbysieges. Mit 33:27 gewann die HSG am fünftletzten Spieltag der Saison 2018/19 im Gänsewinkel und setzte sich damit im vierten Anlauf seit dem HVE-Aufstieg in die Landesliga 2017 erstmals gegen den Lokalrivalen durch.

Für die Villigst-Ergster blieb am Schluss die Vizemeisterschaft – anders als für die zweite Herrenmannschaft und das erste Damenteam des Klubs.

Aufstiegsjubel im Villigst-Ergster Lager

Die HVE-„Zweite“ bejubelte nach dem kuriosen Resultat von 20:4 im letzten Kreisliga-Saisonspiel gegen Letmathe den Aufstieg in die Bezirksliga, während das Villigst-Ergster Frauenteam mit 50:2-Punkten ungeschlagen durch die Saison marschierte und den Aufstieg in die Landesliga geschafft hat.

Die Handballerinnen der HVE Villigst-Ergste bejubelten Ende März schon vier Spieltage vor Saisonschluss den Aufstieg in die Landesliga.

Die Handballerinnen der HVE Villigst-Ergste bejubelten Ende März schon vier Spieltage vor Saisonschluss den Aufstieg in die Landesliga. © Bernd Paulitschke

Gejubelt wurde nach dem letzten Saisonspiel auch im Lager der HSG-Frauen. In einem „Endspiel“ um den Verbandsliga-Klassenerhalt hatten die Schwerterinnen mit dem 30:26-Erfolg gegen Recklinghausen dem Druck stand gehalten und blieben drin.

So jubelten die Frauen der HSG Schwerte/Westhofen, nachdem Mitte Mai der Verbandsliga-Klassenerhalt geschafft war.

So jubelten die Frauen der HSG Schwerte/Westhofen, nachdem Mitte Mai der Verbandsliga-Klassenerhalt geschafft war. © Manuela Schwerte

Maximalausbeute nach zehn Spieltagen

Und wie ist der erste Teil der Spielzeit 2019/20 gelaufen? Gar nicht schlecht! Das dokumentierte sich in der Landesliga für die HVE in der Maximalausbeute von 20:0-Punkten nach zehn Spieltagen. Erst in der letzten Partie 2019 in Hohenlimburg mussten sich die Villigst-Ergster geschlagen geben. Trotzdem gehen sie als Tabellenführer ins neue Jahr.

Nur vier Punkte dahinter liegt die HSG auf Rang drei. Die Schwerter spielten eine ähnlich starke erste Saisonphase, schwächelten aber nach acht Siegen in Folge in den letzten beiden Spielen des Jahres. Platz drei ist trotzdem eine Zwischenbilanz, mit der die HSG-Anhänger zufrieden sein können.

Positive Zwischenbilanz auch im Frauenbereich

Diese positive Bewertung lässt sich problemlos auf den Frauenbereich übertragen. Denn die HSG (Platz 5) dürfte im Gegensatz zur Vorsaison diesmal nicht um den Klassenerhalt zittern müssen, während die HVE-Frauen mit Platz drei zum Jahreswechsel von sich behaupten dürfen, sich als Aufsteiger sehr gut in der höheren Spielklasse etabliert zu haben.

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