Diesmal kein Favorit: Ein Hochkaräter wartet auf die Schwerter TS im Pokal

Basketball

Mit vier hohen Siegen ist die STS in die Basketball-Landesliga gestartet. Nun kommt der Regionalligist Iserlohn Kangeroos in die Gänsewinkel-Halle. Auch die Holzpfosten sind im Einsatz.

von Fabienne Aust

Schwerte

, 10.10.2019, 17:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Diesmal kein Favorit: Ein Hochkaräter wartet auf die Schwerter TS im Pokal

Korbjäger Antoine Hosley will mit der Schwerter TS die Pokalüberraschung gegen Iserlohn schaffen. © Bernd Paulitschke

In den Herbstferien stehen für die Schwerter Basketballer zwar keine Ligaspiele auf dem Programm, doch dafür geht es im WBV-Pokal in die zweite Runde. Sowohl die Schwerter Turnerschaft als auch die Holzpfosten Schwerte empfangen dabei Teams aus der Regionalliga.

Schwerter TS - TuS Iserlohn Kangaroos (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Gänsewinkel, Grünstraße)

Am Samstagabend kommen die Iserlohn Kangaroos, die derzeit in der zweiten Regionalliga im Mittelfeld der Tabelle stehen, in die Gänsewinkelhalle. Damit wartet nach dem lockeren Erstrundensieg gegen Schüren gleich ein echter Hochkaräter auf die Schwerter. „Da haben wir mal ein Spiel, in dem wir nicht der Favorit sind. Diese Rolle nehmen wir aber gerne an“, erwartet Manuel Boruch ein spannendes Spiel. Trotz einiger urlaubsbedingter Ausfälle möchte Boruch den großen Favoriten ärgern und die bestmögliche Leistung zeigen. Nach dem sehr erfolgreichen Saisonstart wäre der Einzug in die dritte Runde des Pokalwettbewerbs eine echte Belohnung. „So weit sind wir noch nie gekommen. Vielleicht können wir mit etwas Spielglück die Überraschung schaffen“, so Boruch.

Holzpfosten Schwerte - BBG Herford (Sonntag, 18 Uhr, Berufsschule Schwerte, Beckestraße)

Auch die Holzpfosten Schwerte gehen als Außenseiter in ihr Pokalspiel gegen Herford. Die Gäste spielen erfolgreich in der ersten Regionalliga und stehen dort nach sechs Spieltagen auf dem dritten Rang. Im Gegensatz dazu konnten die Holzpfosten bisher kein Saisonspiel in der Bezirksliga gewinnen. „Trotzdem wollen wir uns nicht kampflos geschlagen geben. Wir wollen uns möglichst gut verkaufen – zu verlieren haben wir nichts“, erzählt Trainer Arne Wellner. Die Personallage bleibt bei den „Pfosten“ weiter angespannt.

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