Drittletzter Spieltag: Auch die letzten Abstiegssorgen sollen sich in Luft auflösen

Fußball-Bezirksliga

Wenn es gut läuft, haben am späten Sonntagnachmittag auch die letzten beiden heimischen den Klassenerhalt eingetütet.

Schwerte

, 10.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Drittletzter Spieltag: Auch die letzten Abstiegssorgen sollen sich in Luft auflösen

Florian Kliegel (re.) spielt dem VfL Schwerte am Sonntag beim Tabellenletzten SV Deilinghofen-Sundwig, während Leander Koeser und der SC Berchum/Garenfeld den Geisecker SV erwarten. © Bernd Paulitschke

Die Voraussetzung dafür: Der ETuS/DJK Schwerte und der SC Hennen müssen ihre Heimspiele gewinnen.

SC Berchum/Garenfeld - Geisecker SV (Sonntag, 15.15 Uhr, Waldstadion Garenfeld, Neuer Mühlenweg)

Es scheint ein attraktives Spiel vor der Tür zu stehen. „Turbulent und spektakulär“ seien die meisten Vergleiche mit Geisecke in den vergangenen Jahren gewesen, erinnert sich Sebastian Schulte, Teamkoordinator des SC Berchum/Garenfeld. Diesen hält Geiseckes Trainer Thomas Wotzlawski für „eine coole Truppe, die in den letzten Jahren immer oben dabei ist.“

Beide Trainer erwecken ganz und gar nicht den Eindruck, dass die Saison schon gelaufen ist. „Solange rechnerisch noch etwas möglich ist, müssen wir Vollgas geben. Wir wollen Berchum/Garenfeld ein enges Spiel liefern“, sagt Wotzlawski. Bei acht Punkten Vorsprung auf den vorletzten Rang kann man allerdings drei Spieltage vor Schluss nicht wirklich von einer Geisecker Abstiegsgefahr sprechen.

Für die Gastgeber geht das Rennen um Platz zwei mit den punktgleichen Lüdenscheidern, die allerdings ein Spiel weniger ausgetragen haben, in die nächste Runde. „Wir haben noch zwei Heimspiele und wollen diese gewinnen. Dann hätten wir unsere Hausaufgaben gemacht“, sagt Schulte. Am Sonntag geht es aber auch darum der zweiten Mannschaft personell unter die Arme zu greifen, die im Vorspiel um 13 Uhr als Tabellenzweiter der Hagener A-Liga den Spitzenreiter TSK Hohenlimburg in Garenfeld erwartet.

ETuS/DJK Schwerte - ASSV Letmathe (Sonntag, 15.15 Uhr, EWG-Sportpark, Am Hohlen Weg)

Fünf Punkte Abstand auf die Abstiegsplätze bei drei noch ausstehenden Spielen – die Lage für den ETuS/DJK Schwerte ist zwar nicht bedrohlich, aber auf der sicheren Seite sind die „Östlichen“ eben auch noch nicht. Und das ärgert den Trainer. „Es ist schade, dass wir nach unserem relativ guten Anfang der Saison überhaupt noch auf die Tabelle gucken müssen“, sagt Trainer André Haberschuss vor dem Heimspiel gegen die drei Punkte schlechter platzierten Letmather.

Nach der schwachen zweiten Hälfte der Partie beim VfB Schwelm, die 1:2 verloren ging, erwartet der Coach „eine deutliche Reaktion“. Allerdings fehlen Cagdas Yetim und Ismail Ayar wegen der fünften Gelben Karte. Und Jasmin Smajlovic ist noch rotgesperrt – vielleicht aber nicht mehr lange. Gegen die sechsmonatige Sperre nach seinem Platzverweis im Spiel beim TuS Grünenbaum am 31. März hat der ETuS/DJK Einspruch eingelegt, der am kommenden Donnerstag verhandelt wird.

SC Hennen - Blau-Weiß Voerde (Sonntag, 15 Uhr, Naturstadion, Hennener Straße)

Mit acht Punkten aus elf Spielen hat Voerde in der Rückrunde bisher noch keine Bäume ausgerissen – ist da das Ende der ewig langen Hennener Sieglos-Serie in Sicht? Mit der Leistung des vergangenen Wochenendes in Letmathe sicher nicht, weiß auch Trainer Marvin Horn. „Wenn wir so spielen, wird es gegen jeden Gegner schwer.“ Lieber erinnert sich Horn an die Vorstellung im Heimspiel gegen Schwelm eine Woche vorher, als die „Zebras“ immerhin ein 2:2-Unentschieden holten. „Wenn wir die Einstellung und die Leistung dieses Spiels an den Tag legen, bin ich zuversichtlich“, sagt der Trainer, der aber weiterhin auf die verletzten Tim Keweloh, Robert Wiesner und Jan Loos verzichten muss. Dagegen kehrt Haris Elezovic nach abgesessener Sperre zurück.

SV Deilinghofen-Sundwig - VfL Schwerte (Sonntag, 15.15 Uhr, Ernst-Loewen-Sportplatz, Apricker Weg, 58675 Hemer)

An diesem Sonntag beim Schlusslicht Deilinghofen, eine Woche später gegen den Vorletzten Grünenbaum – der VfL Schwerte könnte im Abstiegskampf der Bezirksliga zum Zünglein an der Waage werden.

„Wir haben nichts abzuschenken und werden alles tun, was in unseren Möglichkeiten steht“, sagt VfL-Trainer Jörg Silberbach vor dem Gang zum vermutlich hochmotivierten Schlusslicht. Chris Lengowski und Welf-Alexander Wemmer fallen aus, einige andere Akteure haben Trainingsrückstand. „Deshalb haben wir nicht allzu viele Alternativen“, sagt Silberbach.

Als beste Rückrundenmannschaft aus der Saison hervorzugehen, sei trotzdem möglich. „Das wäre doch ein schöner Abschluss“, findet der scheidende VfL-Coach.

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