Eishockey: Roosters "rupfen" Füchse

ISERLOHN Rick Adduono, Trainer der Iserlohn Roosters, hatte seine Mannschaft vor dem Spiel gegen den Tabellenletzten Füchse Duisburg gewarnt. Seine Schützlinge schienen seine Warnungen gehört zu haben. Denn die Sauerländer setzten sich im Heimspiel gegen das Schlusslicht mit 6:4 durch.

von Von Bastian Bergmann

, 08.01.2008, 22:22 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das erste Drittel begann äußerst verheißungsvoll aus Rooster-Sicht. Michael Wolf traf nach nicht einmal fünf Minuten zur 1:0-Führung. Es war bereits der 36. Saisontreffer des Nationalstürmers. Allerdings wehrte sich das Schlusslicht erfolgreich und kam Mitte des ersten Abschnitts durch Liimatainen zum Ausgleich.

Powerplay sorgt für neuerliche Führung

Doch die Sauerländer zeigten sich unbeeindruckt und nutzen durch Brad Tapper 48 Sekunden vor der Drittelpause ein Powerplay zur neuerlichen Führung. Den psychologischen Vorteil konnten die Iserlohner zunächst nicht weiter nutzen. Erst als die Gastgeber in der 33. Minute wieder Überzahl hatten, war Ryan Ready zur Stelle. Doch der Sieg war keineswegs in trockenen Tüchern, denn nur 67 Sekunden später nutzte Duisburg eine Überzahl durch Tkaczuk zum 3:2 aus Sicht der Sauerländer.

Im Schlussdrittel ging die Post ab

Doch im Schlussdrittel sollte Iserlohn richtig aufdrehen. Keine zwei Minuten waren gespielt, da markierte Paul Traynor den dritten Überzahltreffer der Gastgeber zum 4:2, ehe Tyler Beechey und David Sulkovsky mit einem Doppelschlag in nur 50 Sekunden bereits alles klar machten. Zwei weitere Treffer der Gäste konnten am 6:4-Heimsieg der Sauerländer letztlich nichts mehr ändern.   

Iserlohn Roosters - Füchse Duisburg 6:4 (2:1, 1:1, 3:2) Tore: 1:0 (4:39) Wolf, 1:1 (10:35), 2:1 (19:12) Tapper, 3:1 (32:25) Ready, 3:2 (33:42), 4:2 (41:58) Traynor, 5:2 (44:18) Beechey, 6:2 (45:08) Sulkovsky, 6:3 (50:45), 6:4 (56:34).

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