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HVE erholt sich vom Derby, HSG landet unsanft

HANDBALL-LANDESLIGA

Die HVE Villigst-Ergste fährt dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit einen Kantersieg in Hagen ein. Die HSG kassiert nach dem Derbysieg eine deutliche Niederlage in Voerde.

Schwerte

, 31.03.2019 / Lesedauer: 3 min
HVE erholt sich vom Derby, HSG landet unsanft

Jannis Mimberg (li.), hier im Heimspiel gegen Lüdenscheid, steuerte in Hagen drei Tore zum 30:19-Sieg der HVE Villigst-Ergste bei. © Schwerte

VfL Eintracht Hagen 3 - HVE Villigst-Ergste 19:30 (11:13)

Die HVE Villigst-Ergste zeigte sich am Samstag vor der Derbyniederlage der Vorwoche gut erholt – zumindest ergebnismäßig. Denn beim Tabellenneunten, der Drittvertretung des VfL Eintracht Hagen, schraubten die Villigst-Ergster ihre Führung mit zunehmender Dauer im zweiten Spielabschnitt immer weiter aus und verließen am Ende mit einem 30:19-Kantersieg die Halle Mittelstadt.

Doch rundherum zufrieden war HVE-Trainer Thorsten Stange trotz des zahlenmäßig deutlichen Resultates nicht. „Richtig gut waren nur die letzten 20 Minuten. Davor haben wir ohne Ende verworfen. Man merkt der Mannschaft schon so ein bisschen an, dass die Saison sich dem Ende zuneigt“, stellt der Trainer fest.“ Hinzu kam, dass die mit nur zwei Auswechselspieler angetretenen Gastgeber in dieser Besetzung nicht die Qualität hatten, um die HVE in Gefahr zu bringen.

Aber zumindest phasenweise schafften es die Hagener, den Tabellenzweiten zu ärgern. Dieser hatte zwar den deutlich besseren Start und ging über 5:1 mit 13:8 in Führung, doch zum Ende der ersten Hälfte und zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm der erwähnte Chancenwucher ein solches Ausmaß an, dass Hagen mit sechs Toren hintereinander mit 14:13 die Führung übernahm.

Dann aber besannen sich die HVE-Akteure auf ihre Fähigkeiten und gingen in der Schlussphase wesentlich konzentrierter zu Werke. So war spätestens nach Jannis Mimbergs Tor zum 24:16 exakt zehn Minuten vor Schluss die Frage nach dem Sieger der Partie beantwortet. Und am Schluss gingen alle Beteiligten der HVE Villigst-Ergste dann doch noch mit einem positiven Gefühl aus dem Spiel heraus.

Villigst-Ergste: Lukas Daszkiewicz, Maurice Rolfsmeyer - Jonas Mag (4), Nils Stange, (2/1), Fabian Bleigel (1), Philipp Koch (1), Marc Licha (2), Johannes Stolina (4), Louis Marquis (4), Jannis Mimberg (3), Jannik Lehmann (2), Felix Ständker, Robert Stelzer (2), Jan Speckmann (5).

TG Voerde - HSG Schwerte/Westhofen 34:24 (17:12)

Eine Woche dem umjubelten Derbysieg gegen die HVE Villigst-Ergste ist die HSG Schwerte/Westhofen am Sonntagabend unsanft auf dem Boden der Landesliga-Tatsachen gelandet. Mit 24:34 kassierten die Schwerter beim heimstarken Tabellennachbarn TG Voerde eine deutliche Niederlage und mussten die Gastgeber in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen.

„Wir hätten noch drei Jahre weiterspielen können und wären in diesem Spiel nicht als Sieger in Frage gekommen“, meinte Trainer Mischa Quass. Dabei wollte der Trainer die Tatsache, dass ohne Harz gespielt wurde, ebenso wenig als Entschuldigung gelten lassen wie die krankheitsbedingte Schwächung der beiden Leistungsträger Dominik Thäsler (Grippe) und Alexandr Denissov (Hexenschuss).

Schon der Beginn war wenig verheißungsvoll aus Sicht der Ruhrstädter, denn nach gerade mal acht Minuten stand es schon 7:1 für Voerde. Nach dem 12:17-Halbzeitrückstand konnten die Gäste zu Beginn des zweiten Spielabschnitts auf 14:17 verkürzen. Auch beim 22:19 für Voerde (42.) war es nur drei Tore Abstand, „aber dann haben wir uns wieder ein paar unvorbereitete Würfe genommen“, monierte Trainer Quass.

Und weil es auch im Defensivbereich an der nötigen Absprache mangelte, zogen die Gastgeber vorentscheidend auf 27:20 davon (47.) und bauten den Vorsprung bis zum 34:24-Endstand aus.

Anschließend wollte der Schwerter Trainer nicht allzu hart mit seinen Spielern ins Gericht gehen. „Aber zehn Tore Unterschied sind dann doch ein bisschen happig – so hoch hätte es wirklich nicht sein müssen“, fand Mischa Quass.

Schwerte/Westhofen: Daniel Evangelou, Mike Krüner - Tim Decker (2), Tim Gurol (4), Nico Paukstadt, Alexandr Denissov (3), Toni Mrcela (3), Dominik Schreeck (3), Tim Schlütz (1), Dominik Thäsler, Peter Hengstenberg, Niklas Linnemann (8).

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