Es geht um die Wurst: HSG-Frauen um den Klassenerhalt, HVE-„Zweite“ um den Aufstieg

Handball

Der letzte Spieltag der Handballsaison 2018/19 steht vor der Tür. Zwei Entscheidungen für Mannschaften aus dem Lager der HSG Schwerte/Westhofen und der HVE Villigst-Ergste stehen noch aus.

Schwerte

, 10.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Es geht um die Wurst: HSG-Frauen um den Klassenerhalt, HVE-„Zweite“ um den Aufstieg

Für Robert Stelzer, hier im Derby, steht mit der HVE Villigst-Ergste ebenso das letzte Saisonspiel vor der Tür wie für die HSG Schwerte/Westhofen. © Bernd Paulitschke

Wenn es nach Wunsch für die heimischen Handballer läuft, haben die HSG-Frauen am Samstagabend den Verbandsliga-Klassenerhalt eingetütet, ehe tags darauf die zweite Villigst-Ergster Herrenmannschaft den Bezirksliga-Aufstieg feiert.

Aber der Reihe nach:

Landesliga

HVE Villigst-Ergste - TG Rote Erde Schwelm (Samstag, 19 Uhr, Sporthalle Gänsewinkel, Grünstraße)

Nur allzu gerne hätten es alle HVE-Beteiligten gehabt, wenn das Saisonfinale gegen den Ligaprimus zu einem Showdown um den Aufstieg in die Verbandsliga geworden wäre. Dem ist aber nicht so - Schwelm, das mit nur einem Minuspunkt ungeschlagen durch die Saison marschiert ist, steht längst als Meister fest. Auch an Platz zwei in der Abschlusstabelle für die HVE gibt es nichts mehr zu rütteln.

So geht es also tabellarisch um nichts mehr - und trotzdem muss sich niemand Sorgen um die Villigst-Ergster Motivationslage machen. „Wir haben im Laufe der Saison gegen keine Mannschaft zweimal verloren und haben große Lust darauf, dass das so bleibt“, sagt Co-Trainer Oliver Neuhausen. Auf die verletzten Hendrik Hollatz (Fuß) und Moritz Dommermuth (Knie) muss die HVE jedoch verzichten.

HSG Hohenlimburg - HSG Schwerte/Westhofen (Samstag, 17 Uhr, Rundturnhalle Königsberger Straße, 58119 Hagen-Hohenlimburg)

Um die zweite Mannschaft in der Bezirksliga zu halten, haben die Hohenlimburger in den vergangenen Wochen mehrere Akteure des Landesliga-Teams „freisitzen“ lassen. Deshalb sagt der Schwerter Trainer Mischa Quass: „Ich gehe davon, dass Hohenlimburg auch diesmal nicht mit der Bestbesetzung antreten wird.“ Dagegen sind bei seiner Mannschaft mit Ausnahme von Alexander Nickolay und Sönke Braß alle Mann an Bord.

Ein Schwerter Sieg im letzten Saisonspiel wäre gleichbedeutend mit dem Erreichen des dritten Tabellenplatzes. „Das ist das Ziel“, sagt Quass, der sich mit seinen Schützlingen nach Spielschluss schleunigst in Richtung FBG-Halle aufmachen wird, um das Frauenteam im entscheidenden Spiel im Kampf um den Klassenerhalt zu unterstützen.

Kreisliga

HVE Villigst-Ergste 2 - Letmather TV 2 (Sonntag, 16.15 Uhr, Sporthalle Gänsewinkel)

Mit einem Punkt Vorsprung auf Halingen führen die Villigst-Ergster die Kreisliga-Tabelle an. Daraus ergibt sich die Ausgangslage für die Mannschaft des Trainergespanns Christian Scharf/Gerrit Krause am Sonntagnachmittag: Gegen den Tabellenfünften aus Letmathe, gegen den es im Hinspiel einen 21:20-Zittersieg gab, muss ein Sieg her - dann ist der Sprung in die Bezirksliga perfekt.

Frauen-Verbandsliga

HSG Schwerte/Westhofen - PSV Recklinghausen 2 (Samstag, 18 Uhr, FBG-Sporthalle, Appelhof 1a)

Um sich auf keine Rechenspiele einlassen zu müssen, sollten die Schwerter Handballerinnen ihr Spiel am Samstagabend gewinnen. Die Ausgangslage spricht eindeutig für das Team von Trainer Dirk Hille, denn Schlusslicht Recklinghausen steht seit dem vergangenen Wochenende als erster von zwei Absteigern fest. „Aber das muss nichts heißen - sie werden sich ordentlich aus der Liga verabschieden wollen“, meint Hille. Insgesamt aber ist der Coach optimistisch. „Wir haben es in eigener Hand und sind alle zuversichtlich, dass es klappt“, sagt der Trainer, dem mit Ausnahme der verletzten Lara Tietz die Bestbesetzung zur Verfügung steht.

Frauen-Bezirksliga

HVE Villigst-Ergste - VfL Rot-Weiß Dorsten (Sonntag, 18 Uhr, Sporthalle Gänsewinkel)

Im letzten Bezirksligaspiel wollen die Villigst-Ergsterinnen ihre herausragende Saison krönen und auch die Mannschaft, gegen die sie sich im Hinspiel mit einem Unentschieden begnügen mussten, in die Schranken weisen.

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