ETuS/DJK empfängt den Spitzenreiter

Fußball-Bezirksliga

SCHWERTE Die vier Schwerter Bezirksligisten haben allesamt harte Nüsse zu knacken am ersten Advent. Die dickste Nuss - das Derby des SC Hennen gegen den VfB Westhofen.

von Von Bastian Bergmann

, 27.11.2009, 19:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Robert Wiesner und der SC Hennen haben schon unmögliche Spiele umgebogen, weiß VfB-Trainer Kalwa.

Robert Wiesner und der SC Hennen haben schon unmögliche Spiele umgebogen, weiß VfB-Trainer Kalwa.

SC Hennen - VfB Westhofen

(Sonntag, 14.30 Uhr, Naturstadion)

 

 

"Die drei Punkte wären ein schönes Geschenk gewesen", lacht Hennens Co-Trainer Stefan Kolatke und spielt auf die drei Zähler aus dem Spiel gegen Hedefspor Hattingen an, die die "Zebras" erst zugesprochen und dann wieder aberkannt bekamen. Deswegen lautet die Devise in Hennen für die letzten zwei Spiele: Sechs Punkte. "Wir haben auch gegen Westhofen gute Chancen als Sieger vom Platz zu gehen", betont Kolatke. Lediglich zwei Zähler trennen die Teams, die sich beide in der bedrohten Zone befinden. "Westhofen steht mit dem Rücken zur Wand. Mit uns rechnet doch keiner. Wir haben auch von der 1:9-Niederlage von den Stadtmeisterschaften noch etwas gut zu machen", so Kolatke.

 

Genau an den Punkt setzt auch Westhofens Trainer Michael Kalwa an. "Wer glaubt, diese Mannschaft sei mit der aus dem Sommer zu vergleichen, lebt in einer Traumwelt." Hennen sei unangenehm zu spielen, sehr dynamisch und laufstark. "Sie geben sich nie auf und haben schon unmögliche Spiele noch umgebogen", erklärt Kalwa. Sein Team könne nur versuchen in punkto Laufbereitschaft dagegen zu halten und die etwas bessere fußballerische Anlage zu nutzen. Bei der 2:3-Testspielniederlage am Dienstag gegen Körne sah Kalwa zumindest eine Halbzeit lang vieles, was ihm gefiel.

Personell kann Hennen außer auf Wiesner und Schebesta auf den gesamten Kader zurückgreifen. Westhofen fehlen Manecki, Hepping, Aumüller und Biermann. Dafür kehren Silberbach und eventuell auch Hueck wieder zurück ins Team.

ETuS/DJK Schwerte - TuS Heven (Sonntag, 14.30 Uhr, Viktor-Hötter-Kampfbahn)

 

 

"Wir freuen uns auf das Spiel. Schließlich haben wir nichts zu verlieren", betont ETuS/DJK-Trainer Uwe Kallenbach vor dem Aufeinandertreffen der "Östlichen" mit dem Spitzenreiter TuS Heven. "Eine Niederlage wäre doch normal. Wenn wir auch nur einen Punkt holen, können wir das Titelrennen wieder etwas spannender machen." Eine Überraschung wäre es allemal. Doch schon in Schwelm wusste die Kallenbach-Elf zu überzeugen. "Das war ein Erfolgserlebnis. Wir sind gut drauf und die Spitzenmannschaften liegen uns." Zudem fehlen lediglich Blachetta und Kimm - der Spitzenreiter kann also kommen.

 

 

 

 

 

 

Zählt man den Sieg im Pokal dazu, hat der Geisecker SV drei Spiele in Folge gewonnen. Dem entsprechend fahren die "Kleeblätter" mit viel Rückenwind zum Tabellenvierten Obersprockhövel. "Es wird unheimlich schwierig. Sie sind eine der spielstärksten Mannschaften und immens heimstark", erklärt Geiseckes Trainer Sven Migas. "Eine harte Nuss, die wir trotzdem versuchen zu knacken." Auch personell sieht es gut aus. Einzig Tschersich wird nicht mit von der Partie sein. Migas plant derzeit, drei Spieler an die Reserve abzugeben. 

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