ETuS/DJK und Ergste haben personell aufgestockt

Fußball: Transfers

Dank der spektakulären Last-Minute-Rettung der SG Eintracht Ergste und dem dunkelblauen Auge, mit dem der ETuS/DJK Schwerte im Abstiegskampf der Vorsaison davongekommen ist, bleibt es auch in der Spielzeit 2017/18 bei fünf Bezirksligisten aus dem Bereich des Schwerter Stadtsportverbands.

SCHWERTE

, 30.06.2017, 17:34 Uhr / Lesedauer: 2 min
ETuS/DJK und Ergste haben personell aufgestockt

Vor ein paar Jahren, wie hier im November 2014, spielte Marius Manecki (2.v.re.) noch als Kapitän des VfB Westhofen gegen den Geisecker SV. In der neuen Saison wird Manecki das Geisecker Trikot tragen.

Bester Klub dieses Quintetts war der SC Berchum/Garenfeld. Nach der Vizemeisterschaft der Spielzeit 2015/16 und Rang vier in der Vorsaison scheinen die Berchum/Garenfelder gerüstet, auch in der neuen Saison eine gute Rolle spielen zu können.

„Wir sind breiter aufgestellt als in der Vorsaison und ich denke, wir haben uns auch qualitativ verbessert“, sagt Thomas Wegener, Sportlicher Leiter des SC. Der Sportclub setzt weiter auf junge Spieler, hat mit Rückkehrer Marcel Katrakazos aber auch einen gestandenen Akteur hinzubekommen, dem man eine Führungsrolle im Team zutrauen darf.

Zwei Plätze hinter Berchum/Garenfeld ist der Geisecker SV im Abschluss-Klassement 2016/17 zu finden. In seiner zweiten Saison will Trainer Thomas Wotzlawski mit seinem Team den nächsten Schritt gehen. Das obere Drittel haben die „Kleeblätter“ erneut im Visier, auch wenn sie vor allem im Offensivbereich einen gewissen Aderlass zu beklagen haben.

Florian Kliegel versucht sein Glück in der Westfalenliga beim SV Brackel, Damian Wielgosz zieht es zum Nachbarn nach Westhofen und Michael Fofara kehrt zu seinem Stammverein TuS Holzen-Sommerberg zurück. Namhaftester Neuzugang in Geisecke ist der Ex-Westhofener Marius Manecki, der der Abwehr zusätzlichen Halt verleihen soll.

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Nach einer bescheidenen ersten Halbserie hat der VfL Schwerte in der Vorsaison eine ordentliche Rückrunde hingelegt. „Diesen Schwung wollen wir mitnehmen“, sagt Mirko Mustroph. Das bedeute aber keinesfalls, dass die Mannschaft unter Aufstiegsdruck gesetzt werden soll, so der Sportliche Leiter. 

Gemeinsam mit Trainer Jörg Silberbach und dem neuen Co-Trainer Yannis Schwarze, der als Spieler nach seiner Hüft-OP zumindest vorläufig nicht eingeplant ist, freue er sich „auf eine junge und charakterstarke Mannschaft“, die für attraktiven Fußball am Schützenhof stehen soll.

Eine Zittersaison wie die vorige soll sich nach dem Willen von André Haberschuss, Trainer des ETuS/DJK Schwerte, nicht wiederholen. „Deshalb haben wir aufgestockt und gehen mit einer 27er-Kader min die Saison“, sagt der Coach. In der Tat fällt auf, dass es bei den „Östlichen“ deutlich mehr Neuzugänge als Abgänge gibt.

Allerdings verliert der ETuS/DJK mit den beiden Akteuren, die den Verein verlassen haben, unbestritten Qualität: Tobias Felgner war der Top-Torjäger und Kevin Loke der Stammtorwart in Schwerte-Ost. Für Loke habe man mit Lukas Hedtheyer, der vom Landesliga-Absteiger SpVg Hagen 11 kommt, jedoch einen mindestens gleichwertigen Ersatz gefunden, so Haberschuss.

Noch größer als in Schwerte-Ost ist die Fluktuation bei der SG Eintracht Ergste. Bei deren neuem Trainer Dominic Pütz ist die anfängliche Skepsis bezüglich der Liga-Tauglichkeit längst einer ausgeprägten Vorfreude auf die sportliche Herausforderung gewichen, mit einer blutjungen Truppe den Klassenerhalt zu schaffen. Immerhin elf Spieler des Kaders der Vorsaison stehen dem Brockhaus-Nachfolger weiterhin zur Verfügung, hinzu kommen acht A-Jugendliche, drei Spieler aus der zweiten Mannschaft, aber auch fünf externe Neuzugänge.

Voller Tatendrang macht sich Pütz an die anspruchsvolle Aufgabe heran, aus diesem Kreis von 27 Spielern eine schlagkräftige Einheit zu formen. „Ich freue mich riesig darauf“, sagt der Brockhaus-Nachfolger, „und wenn am Ende der Klassenerhalt steht, wäre das super – auch wenn es vielleicht nicht so knapp sein muss wie in der vorigen Saison.

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