Finalrennen liefen für Wiedermann nicht nach Wunsch

Kanu: Junioren-WM

Nicht ganz nach Wunsch liefen für den Schwerter Kanurennsportler Aaron Wiedermann die beiden Finalrennen, für die er sich bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Minsk qualifiziert hatte. Am Ende standen in Zweier und Vierer die Plätze sieben und acht zu Buche.

SCHWERTE

, 31.07.2016, 19:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aaron Wiedermann belegte bei der Junioren-WM in Minsk die Plätze sieben und acht.

Aaron Wiedermann belegte bei der Junioren-WM in Minsk die Plätze sieben und acht.

Im Zweier (C2) über 1000 Meter landete der 17-jährige Canadierfahrer des Kanu- und Surf-Vereins Schwerte (KVS) mit seinem Bochumer Partner Torben Daetermann am Samstag auf dem achten Platz, ehe Platz sieben im Vierer (C4) über 500 Meter Sonntagnachmittag den Abschluss der Titelkämpfe für Wiedermann bedeutete.

Im Zweier waren Daetermann und Wiedermann nach 3:57,010 Minuten im Ziel und waren damit mehr als elf Sekunden langsamer als im Halbfinale. Dass Wiedermann mit diesem Rennverlauf nicht zufrieden war, ist nachvollziehbar.

Eine Erklärung dafür seien auch die Windverhältnisse, so der Schwerter: „Es war starker Linkswind. Das war nicht gut für Torben, der steuern musste und Rechtsfahrer ist.“ Junioren-Weltmeister in dieser Bootskategorie wurde der russische Zweier, den Wiedermann und sein Partner im Halbfinale noch hinter sich gelassen hatten.

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Etwas anders sah es Sonntagnachmittag im Vierer über 500 aus. Mit 1:42,721 Minuten waren Wiedermann und seine drei Teamkollegen aus Bochum und Berlin zwar schneller unterwegs als bei ihrem dritten Platz im Vorlauf (1:43,175), doch zu mehr als Platz sieben im Feld der neun Finalboote reichte es für das deutsche Quartett nicht.

Damit erfüllten sich Wiedermanns Erwartungen an das Final-Wochenende nicht, hatte er doch einen Platz unter den ersten Fünf als Zielsetzung formuliert.

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