Fragen und Antworten zu den Hallen-Titelkämpfen

Hallenfußball: Stadtmeisterschaft

Vor zehn Jahren fanden die Schwerter Hallenfußball-Stadtmeisterschaften, die bis dato in der Gänsewinkel-Sporthalle ihre sportliche Heimat hatten, erstmals in der Alfred-Berg-Sporthalle, Holzener Weg 22, statt. Am kommenden Wochenende steht die 31. Auflage der Titelkämpfe statt. Ausrichter damals wie heute: der Geisecker SV.

SCHWERTE

, 04.01.2017 / Lesedauer: 3 min
Fragen und Antworten zu den Hallen-Titelkämpfen

Der Geisecker SV geht nicht nur als Ausrichter, sondern auch als Titelverteidiger ins Turnier.

Zur Einstimmung auf das dreitägige Spektakel unterm Hallendach haben wir die wichtigsten Fakten zusammengetragen:

Wird auch diesmal wieder mit Bande gespielt?

Ja. Dass die Rundum-Bande aufgebaut wird, steht außer Frage – dazu haben sich die Verantwortlichen des Geisecker SV mit dem Stadtsportverbandsvorsitzenden Heiner Kockelke in der Halle verabredet. Weil zwölf neue Elemente angeschafft worden sind, erstrahlt die von der Sparkasse gesponserte Bande an einer Längsseite sogar in neuem Glanz.

Mit welchem Ball wird gespielt?

Im Gegensatz zu den Vorjahren, als mit einem Hallenfilzball gespielt wurde, kommt diesmal der sprungreduzierte Futsal-Ball zum Einsatz. So schreiben es die offiziellen Hallenfußballregeln des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen (FLVW) für diese Saison vor, danach haben sich auch die Geisecker als Ausrichterverein zu richten.

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Werden noch andere Futsal-Elemente übernommen?

Ja, auch diesmal gilt das Grätsch-Verbot am Mann sowie die so genannte Vier-Sekunden-Regel, nach der das Spiel nach jeder Unterbrechung (Ausnahmen Anstoß und Strafstoß) innerhalb von vier Sekunden fortgesetzt werden muss.

Was gilt es noch zu beachten?

Die letzte Minute jeder Halbzeit wird „netto“ gespielt; das heißt, die Zeit wird bei jeder Unterbrechung angehalten. Neu im Vergleich zum Vorjahr ist, dass der Torwart auf dem ganzen Spielfeld ins Spiel eingreifen darf und dass bei Strafstoß-Entscheidungsschießen nur noch drei statt bisher fünf Schützen pro Mannschaft antreten. So steht es in den FLVW-Regeln 2016/17 geschrieben.

Wie ist der Ablauf des Wochenendes?

Nach bewährtem Muster machen die Altherrenmannschaften am Freitag den Anfang. Turnierbeginn ist um 17 Uhr. Tags darauf geht es ab 12 Uhr mit der Vorrunde des Seniorenturniers weiter. Auch am Sonntag rollt der Ball ab 12 Uhr, wenn die erste Partie der Zwischenrunde auf dem Programm steht. Den Beginn des ersten Halbfinals sieht der Spielplan für 16 Uhr vor. Gegen 17.45 Uhr dürfte der Stadtmeister ermittelt sein.

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Wie setzt sich das Teilnehmerfeld zusammen?

Ausrichter Geisecker SV genießt das Privileg, zwei Mannschaften ins Rennen schicken zu dürfen. Darüber hinaus sind die übrigen zehn Mitgliedsvereine des Schwerter Stadtsportverbands mit je einer Mannschaft am Start.

Wie ist der Modus?

Wie in den Vorjahren. Die Vorrunde wird in zwei Sechsergruppen ausgespielt. Der Letzte und Vorletzte beider Gruppen scheiden aus, sodass sich acht Mannschaften für die Zwischenrunde am Sonntag qualifizieren. Diese wird in zwei Vierergruppen ausgespielt. Die jeweils ersten Beiden der Zwischenrundengruppen qualifizieren sich fürs Halbfinale.

Wie setzen sich die beiden Vorrundengruppen zusammen?

Nimmt man die Ligazugehörigkeit zum Maßstab, ergibt sich ein unterschiedliches Bild: Während sich in der Gruppe A mit dem Landesligisten SC Hennen als klassenhöchstem Team, dem Bezirksliga-Duo VfL Schwerte und SG Eintracht Ergste sowie der Geisecker „Zweiten“ (Kreisliga B) und den beiden C-Ligisten TuS Wandhofen und FC Schwerte ein ziemliches Leistungefälle andeutet, scheint die Gruppe B mit je drei Bezirksligisten (Geisecke 1, SC Berchum/Garenfeld, ETuS/DJK Schwerte) und A-Ligisten (TuS Holzen-Sommerberg, Holzpfosten Schwerte 05 und VfB Westhofen) wesentlich ausgeglichener besetzt.

Kommt es zu zeitlichen Überschneidungen mit der Zwischenrunde der Dortmunder Stadtmeisterschaften?

Ja. Der VfL Schwerte, der ETuS/DJK Schwerte und der TuS Holzen-Sommerberg sind am Samstag in Dortmund im Einsatz – bei diesen drei Vereinen ist Improvisationskunst gefragt.

Gibt es in diesem Jahr keine Stadtmeisterschaften der Jugend?

Doch. Zwei Wochen nach den Senioren, vom 20. bis 22. Januar, ermittelt der heimische Nachwuchs an gleicher Stelle seine Stadtmeister in den verschiedenen Altersklassen.

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