Für Handballer der HSG Schwerte/Westhofen ist keine Lösung in Sicht

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Ein Sporthallen-Engpass in Schwerte ist nicht von der Hand zu weisen. Vor allem die Handballer der HSG Schwerte/Westhofen müssen dies ausbaden, stellt unser Autor fest.

Schwerte

, 21.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Schuldzuweisungen sind fehl am Platze – wem soll man denn bitteschön ankreiden, dass ein ausgeprägter Starkregen den Technikraum einer Sporthalle hat „absaufen“ lassen, die daraufhin monatelang für den Trainings- und Spielbetrieb nicht mehr zur Verfügung steht? Es geht wohl eher in Richtung „höhere Gewalt“, was da an einem Freitagabend Mitte August passiert ist.

Bis Ende des Jahres - oder sogar noch länger?

Das macht die missliche Lage der HSG Schwerte/Westhofen aber nicht besser. Als Hauptnutzer der Sporthalle des Friedrich-Bährens-Gymnasiums haben die HSG-Handballer die Folgen des Schadens auszubaden, der weitaus größer ist als zunächst angenommen.

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Bis Ende des Jahres kann in der FBG-Halle nicht gespielt werden – mindestens. Bei der HSG gehe man sogar fast schon davon aus, die ganze Saison ohne die eigene Trainings- und Heimspielstätte auskommen zu müssen, hat der Sportliche Leiter, Rolf Linnemann, in der vergangenen Woche verraten.

So gut wie keine freien Hallenkapazitäten

Die Suche nach einer Lösung gestaltet sich schwierig. Freie Hallenkapazitäten gibt es so gut wie gar nicht, erst recht nicht in einer Dreifach-Sporthalle, wie sie für Handball eigentlich benötigt wird.

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Das sieht in Schwerte nicht anders aus als in Nachbarkommunen, wo die HSG-Verantwortlichen in ihrer Verzweiflung auch schon angefragt haben.

Zwei Wochen vor dem Saisonstart hängt die HSG in der Luft – und die Stadt Schwerte auch. Denn der Hallen-Engpass beschränkt sich nicht auf die Trainingssituation an Wochentagen. Spätestens, wenn im November auch im Jugendbereich die Saison beginnt, wird es zu einer kaum zu lösenden Herkulesaufgabe, alle in der FBG-Halle angesetzten Spiele woanders hin zu verlegen.

Auf die Frage, wie das Problem zu lösen ist, kam aus dem Rathaus vor ein paar Tagen eine ebenso ehrliche wie unbefriedigende Antwort: „Wir wissen es nicht.“ Besser lässt sich das Dilemma in seinem ganzen Ausmaß nicht zusammenfassen.

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