Geisecke hat die Nase wieder vorn / Substanzverlust beim VfL

Fußball-Bezirksliga 6

Schon seit Saisonbeginn sind der Geisecker SV und der VfL Schwerte ein fester Bestandteil des oberen Tabellendrittels der Bezirksliga. Im internen Duell der beiden Lokalrivalen haben nun wieder die Geisecker die Nase vorn.

SCHWERTE

von Von Michael Dötsch

, 04.11.2013, 18:10 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kopfballduell zwischen Yannik Körner (VfL, li.) und dem Hattinger Kouatche. Am Ende trennten sich die beiden Teams mit einer 2:2-Punkteteilung.

Kopfballduell zwischen Yannik Körner (VfL, li.) und dem Hattinger Kouatche. Am Ende trennten sich die beiden Teams mit einer 2:2-Punkteteilung.

So kann man Geisecke-Trainer Gregor Podeschwa nur allzu gut verstehen: "Wenn wir unser eigenes Spiel gewonnen haben, macht es richtig Freude, auf die Tabelle zu gucken", sagt der Coach des Tabellendritten, der seiner Mannschaft "eine wirklich gute Entwicklung" bescheinigt.Gute Chancenverwertung Diese spiegelt sich vor allem in der Anzahl der Gegentore wider: Nur 17 Mal musste Torwart Tobias Meinks in 13 Spielen den Ball aus dem Netz holen - zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison waren es exakt doppelt so viele!

In Gevelsberg steckten die Geisecker auch einen frühen Rückstand weg (6.) - noch ein Beleg dafür, "dass wir nicht mehr so anfällig sind", wie Podeschwa sagt. Und offensiv bestach Geisecke einmal mehr durch eine nahezu hundertprozentige Chancenverwertung. Eine starke Einzelleistung des Kapitäns Tobias Thiele nach einer knappen halben Stunde und das fünfte Saisontor von Damian Wielgosz (72.) reichten, um die Partie zu drehen - viel mehr Chancen hatten die Geisecker nicht. Gedreht hätte auch der VfL Schwerte gerne sein Heimspiel gegen den TuS Hattingen. Ganz gelang das nicht, doch immerhin gingen die Schwerter trotz zweimaligen Rückstandes nicht als Verlierer vom Platz.Zwei neue Verletzte beim VfL Insgesamt aber ist das 2:2 auf eigenem Platz gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellenmittelfeld zu wenig für die eigenen Ansprüche - oder, Andi Feiler? "Normalerweise schon", sagt der Co-Trainer der Blau-Weißen, der gleichzeitig aber auf den nicht von der Hand zu weisenden Substanzverlust der Mannschaft hinweist. Mit Söpper, Esselun und Schmidt fehlten drei Defensivkräfte sowieso schon, am Sonntag kamen mit Ankrah (Muskelfaserriss) und Gutierrez (Leistenzerrung) zwei weitere Verletzte hinzu. "Wir werden den Antrag stellen, nur noch auf Kleinfeld spielen zu müssen", flüchtet sich Feiler in Galgenhumor."Zu wenig" Gehapert hat es beim VfL jedoch hauptsächlich im Spiel nach vorne. "Viele Stockfehler im Aufbauspiel" musste Feiler registrieren - kein Wunder, dass Ballstafetten über mehrere Stationen da Mangelware blieben. So mussten die Blau-Weißen sogar froh sein, wenigstens einen Punkt auf dem Schützenhof behalten zu haben - Raffenbergs Freistoßtor in der 89. Minute machte es möglich. "Aber wenn man ganz oben mitspielen will, ist das zu wenig", sagt Andi Feiler - da hat er wohl recht.

 

 

 

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