Geisecke zum Kellerduell nach Witten - Hennen erwartet Spitzenreiter

Fußball-Bezirksliga

SCHWERTE Das Kellerduell des Geisecker SV beim FSV Witten steht aus heimischer Perspektive im Mittelpunkt des Bezirksliga-Spieltages. Zudem empfängt der SC Hennen den Spitzenreiter TuS Wengern, ETuS/DJK muss nach Obersprockhövel und Westhofen in Schwelm antreten. Die Spiele der heimischen Teams in der Übersicht.

von Von Christoph Kleine

, 06.11.2009, 17:59 Uhr / Lesedauer: 2 min

Hoher Besuch im Naturstadion: Der Tabellenführer aus Wengern besucht den SC Hennen und wird der Habermann-Elf keinen Meter schenken. Hennens Co-Trainer Stefan Kolatke sieht die Lage aber nicht allzu dramatisch: „Wir spielen gegen einen hochmotivierten Tabellenführer. Jeder geht davon aus, dass wir verlieren werden. Wir können also nicht viel falsch machen.“ Eine Niederlage soll es aber dann doch nicht werden, so Kolatke:. „Wir wollen zumindest unsere Serie nicht unterbrechen, denn mit dem Pokalspiel sind wir seit vier Spielen ungeschlagen.“ Personell gibt es neben den ausfällen von Weigelt, Sommer, Setzer, Fiore und Nico Mantovani auch mal wieder positive Neuigkeiten in Hennen: Neuzugang Aykan Kutlu wird aller Voraussicht nach in der Startelf stehen.

„Richtungsweisend“ für seine Mannschaft ist das Spiel gegen den Tabellendritten aus Sicht von ETuS/DJK-Trainer Uwe Kallenbach. Obersprockhövel sei dabei aber nicht das letzte Team, das den Schwertern in den nächsten Wochen zu schaffen machen wird: „Wenn wir jetzt gegen den Zweiten, Dritten und Vierten spielen, können wir auch sehen, wie weit es für uns vielleicht noch reicht.“ Ob man in diesen harten Wochen einen siebten Tabellenplatz halten kann, hängt laut Kallenbach aber wiederum stark von der kommenden Begegnung ab: „Es wäre schön angesichts der kommenden Gegner noch einmal einen 'Dreier' zu landen.“ Nach einer optimalen Trainingswoche fehlen bei den „Östlichen“ nur Dennis Blachetta und Fabian Kimm.

Auch wenn die Schwelmer in den vergangenen Wochen das eine oder andere Mal strauchelten, sind sie noch immer Vierter der Tabelle. Für VfB-Trainer Michael Kalwa ist vor allem die Spielpause in der vorigen Woche ein Risikofaktor für sein Team. „Schwelm hatte in den vergangenen Wochen viele Verletzte. Nach meinen Informationen konnten sie nun aber ihr Lazarett weitestgehend lichten.“ Eine Aussage, die auf in Westhofen nicht gerade zutrifft. Hier hat die Pause eher Probleme geschaffen: Mit Dennis Augustin (Urlaub) und Daniel Hueck (Zerrung) bricht dem VfB die Innenverteidigung weg. Hinzu kommen viele Spieler, die zwar zurück im Kader sind, sich aber zuerst in der Reserve fit machen werden.

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