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Hallensituation sorgt für Frust bei der HSG Schwerte/Westhofen

rnHandball-Landesliga

Der Engpass nähert sich dem Ende, aber bis zum Saisonstart in zweieinhalb Wochen droht Trainer Mischa Quass die Zeit davonzulaufen.

Schwerte

, 21.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Zweieinhalb Wochen sind es noch, bis die HSG Schwerte/Westhofen in die Handball-Landesligasaison 2018/19 startet. Richtig gut gerüstet werde seine Mannschaft für den Saisonstart aber nicht sein, sagt Trainer Mischa Quass und verweist auf den bisherigen Verlauf der Saisonvorbereitung. Dieser sorgt für reichlich Frust beim Trainer. „So eine miserable Vorbereitung habe ich in all den Jahren noch nicht erlebt, weder als Spieler noch als Trainer“, schimpft Quass, „wir konnten nahezu fünf Wochen nicht in die Halle.“

Verzögerte Renovierungsarbeiten

Damit spielt der Trainer auf die Renovierungsarbeiten in der Sporthalle des Friedrich-Bährens-Gymnasiums an, die sich verzögert haben. Der ursprüngliche Plan: In den ersten vier Wochen der Sommerferien sollten die fälligen Arbeiten (neue Hallenbeleuchtung und Sanierung der Duschräume) inklusive der Grundreinigung über die Bühne gehen, sodass die HSG-Handballer ab 13. August wieder hätten trainieren können. Daraus wurde aber nichts. Der aktuelle Stand der Dinge, wie ihn Volker Eilts vom Sportamt der Stadt am Dienstagnachmittag bestätigte, ist, dass die HSG ab Donnerstag die Halle wieder nutzen kann – allerdings ohne die Duschräume, wo noch gewerkelt wird. In der vergangenen Woche war Quass mit seinem Team in die Westhofener Halle an der Wasserstraße ausgewichen. „Das war besser als nichts, aber letztlich nur eine Behelfslösung“, erklärt Quass.

Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Klubs

Der HSG-Trainer sieht durch die Hallensituation einen Wettbewerbsnachteil gegenüber anderen Klubs. Vereine im Dortmunder Raum zum Beispiel müssten ihre Vorbereitung überhaupt nicht unterbrechen, weil nicht alle Sporthallen gleichzeitig dicht gemacht werden und die Vereine sich dann absprechen können. „Ich verstehe gar nicht, warum das in Schwerte nicht möglich ist“, so Quass.

Nun aber nähert sich der Engpass dem Ende. Umso intensiver wird die HSG am kommenden Wochenende zur Sache gehen – Trainingslager heißt das Zauberwort. „Wir werden sehr komprimiert an spielerischen und taktischen Varianten arbeiten. Aber bei hundert Prozent werden wir in diesen Bereichen bis zum Saisonstart nicht sein können“, meint Quass.

Nach einem Testspiel am Donnerstag gegen den Landesligisten ETG Recklinghausen (Anwurf um 20.30 Uhr in der FBG-Halle) stehen am Freitag, Samstag und Sonntag vier Trainingseinheiten auf dem Programm, ehe ein weiteres Testspiel gegen den vom Schwerter Holger Kampshoff trainierten Landesligisten DJK Oespel-Kley am Sonntag um 14 Uhr den Abschluss des Intensiv-Wochenendes in der FBG-Halle bildet.

Drei Knieverletzungen

Ein anderer Grund für den holprigen Verlauf der HSG-Vorbereitungsphase ist personeller Natur. Gleich drei HSG-Spieler haben noch mit den Folgen von Knieverletzungen zu kämpfen. Rückkehrer Dominik Thäsler mache nach seinem Kreuzbandriss zwar überraschend schnelle Fortschritte, bis zum Saisonstart wird es laut Quass aber höchstwahrscheinlich noch nicht reichen. Schleppender als erhofft gestaltet sich dagegen der Genesungsprozess bei Tim Gurol und Dominik Yaltzis.

Zudem fehlen im Trainingslager auch „ein, zwei Urlauber“, so Quass. Der Kern der Mannschaft aber stehe für die Trainingseinheiten in der FBG-Halle bereit – auch wenn sie dort anschließend nicht duschen können.

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