Handball: Ein gelungener Start ins Jahr 2009

SCHWERTE Mit dem dritten Platz beim Turnier um den "HC-Süd-Cup 2009" haben die Verbandsliga-Handballer der HSG Schwerte-Westhofen einen guten Start ins Handballjahr 2009 hingelegt.

von Von Michael Dötsch

, 04.01.2009, 15:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sebastian Emdes Parade im Siebenmeterwerfen bescherte der HSG Schwerte-Westhofen den dritten Platz.

Sebastian Emdes Parade im Siebenmeterwerfen bescherte der HSG Schwerte-Westhofen den dritten Platz.

"Wir können absolut zufrieden sein", sagte Trainer Mischa Quass hinterher. Er sah den Zweck des Turniers als vollauf erfüllt an. Nach der Weihnachtspause habe im Mittelpunkt gestanden, sich unter Wettkampfbedingungen wieder an den Ball zu gewöhnen.

Dies gelang im ersten Turnierspiel schon erstaunlich gut. Jedenfalls holte die HSG gegen die zwei Klassen höher spielende SpVg Ibbenbüren immerhin ein 8:8-Unentschieden.

Gegen den anderen Regionalligisten des Teilnehmerfeldes, den vom Schwerter Dirk Lohse trainierten Soester TV gab´s dann allerdings nichts zu holen. "Soest war klar besser", musste Quass nach der 8:12-Niederlage anerkennen. Die Lohse-Schützlinge wurden dann am Ende auch Turniersieger.

Auf Licht folgt Schatten Gegen den Liga-Konkurrenten OSC Dortmund, bei dem der künftige Schwerter Malte Lueg zwischen den Pfosten stand, zeigte sich die HSG dann gut erholt und kam zu einem deutlichen 11:8-Erfolg. Doch auf Licht folgte wieder Schatten. "Das war mit Abstand unser schlechtestes Turnierspiel", fasste der Schwerter Coach das 8:14 gegen den gastgebenden Oberligisten HC Dortmund-Süd in Worte.

Damit waren die Schwerter Vierter und mussten direkt anschließend wieder gegen Dortmund-Süd zum "kleinen" Finale um Platz drei. Diesmal verkauften sich die Quass-Schützlinge wesentlich besser und schafften ein 8:8-Unentschieden nach regulärer Spielzeit. So musste ein Siebenmeterwerfen entscheiden, bei dem HSG-Keeper Sebastian Emde den letzten Dortmunder Wurf parieren konnte und damit zum Matchwinner wurde - ein positiver Turnierabschluss, nach dem die Schwerter ruhigen Gewissens in den Geburtstag von Jan Sczimarowski reinfeiern konnten.

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