Heimisches Duo will seine erfolgreichen Serien fortsetzen

Handball-Landesliga

HVE Villigst-Ergste will gegen Menden die weiße Heimweste behalten, während die HSG Schwerte/Westhofen es in Hagen besser machen will als im Hinspiel.

Schwerte

, 01.02.2019, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Christoph Kämper (li.) und Nico Paukstadt packen hier für die HSG gegen Hohenlimburg zu.

Christoph Kämper (li.) und Nico Paukstadt packen hier für die HSG gegen Hohenlimburg zu. © Bernd Paulitschke

Für das heimische Landesliga-Duo gilt es am Samstag, zwei Serien fortzusetzen: Die HVE Villigst-Ergste hat in eigener Halle in dieser Saison noch keinen Punkt abgegeben, die HSG Schwerte/Westhofen blickt auf stolze sechs Siege am Stück zurück.

HVE Villigst-Ergste - SG Menden Sauerland Wölfe 2 (Samstag, 20 Uhr, Sporthalle Gänsewinkel, Grünstraße)

Mit der Mendener „Zweiten“ kommt am Samstagabend eine Mannschaft in den Gänsewinkel, die mit ausgeglichenem Punktekonto im Niemandsland der Tabelle steht – von der Papierform her eine lösbare Aufgabe für den Tabellenzweiten. Doch so ganz traut Trainer Thorsten Stange dem Braten nicht. „Bei Menden weiß man nie so recht, wer aufläuft“, sagt der HVE-Coach vorsichtig, lässt aber keinen Zweifel an dem unbedingten Willen seiner Mannschaft, sich die weiße Heimweste nicht beklecksen zu lassen. Allerdings fallen Philipp Koch (Bänderriss) und vielleicht auch der erkrankte Torwart Lukas Daszkiewicz aus.

VfL Eintracht Hagen 3 - HSG Schwerte/Westhofen (Samstag, 19.30 Uhr, Sporthalle Mittelstadt, Bergischer Ring)

An das Hinspiel gegen die abgezockte Hagener „Dritte“, die mit 12:16-Punkten auf dem neunten Tabellenplatz steht, haben die HSG-Anhänger ziemlich ungute Erinnerungen. „Damals haben wir eine richtig gute erste Halbzeit gespielt und das Spiel dann komplett aus der Hand gegeben“, erinnert sich Trainer Mischa Quass an die 28:29-Heimniederlage, die durch ein Gegentor in letzter Sekunde besiegelt worden war.

Aber seitdem hat sich Vieles zum Positiven gewendet bei den Schwertern. „Wir sind in einem guten Fahrwasser“, sagt Quass selbstbewusst. Auf der anderen Seite kennt er die Sporthalle Mittelstadt als unbequemes Pflaster, wo die HSG meistens keine gute Figur gemacht hat. Trotzdem: Mit der Bestbesetzung – selbst Rumänien-Student Sönke Braß ist voraussichtlich am Ball – stehen die Zeichen bei der HSG auf Sieg. Es wäre der siebte in Folge.

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