Hennen ist auch mit Achtungserfolg nicht ganz zufrieden

Bezirksliga 14

HENNEN Immerhin ein Punkt gegen den Tabellenführer, der zuvor eine imponierende Serie von acht Siegen in Folge hingelegt hatte - mit dem 3:3 gegen den TuS Wengern setzte der SC Hennen am 13. Spieltag der Bezirksliga-Saison ein echtes Ausrufezeichen. Kurios dabei: Bei den "Zebras" war man trotz dieses Achtungserfolges noch nicht einmal rundherum zufrieden.

von Von Michael Dötsch

, 09.11.2009, 17:03 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das mannschaftliche Gefüge passt beim SC Hennen. Routinier Aykan Kutlu (li.) hat sich in Windeseile integriert und machte gegen Wengern sein erstes Spiel für die "Zebras".

Das mannschaftliche Gefüge passt beim SC Hennen. Routinier Aykan Kutlu (li.) hat sich in Windeseile integriert und machte gegen Wengern sein erstes Spiel für die "Zebras".

"Diese individuellen Fehler vor den Gegentoren ärgern mich. Damit hat sich die Mannschaft selbst um den Lohn ihrer Mühen gebracht", sagte Co-Trainer Stefan Kolatke am Tag danach. Losgelegt hatten die Hennener wie die Feuerwehr: 2:0 nach neun Minuten - und das gegen den Spitzenreiter. "Die waren nur Statisten", beschrieb Kolatke das Geschehen in den Anfangsminuten. Aber dann habe man sich die Butter vom Brot nehmen lassen, analysierte Kolatke. Die Folge: Nach gut einer halben Stunde lag Wengern mit 3:2 in Front, und den Gastgebern schienen die Felle davonzuschwimmen. Markovic fühlt sich wohl

Umso bemerkenswerter, dass Hennen zurückkam - in Person seines Torjägers: Matijas Markovic glich mit seinem zweiten Tor des Tages zum 3:3 und hat nun schon zehn Saisontreffer auf seinem Konto. "Dafür haben wir ihn geholt", kommentiert Kolatke die Treffsicherheit des Ex-Hohenlimburgers ganz trocken.

Markovic fühle sich in der intakten Mannschaft einfach wohl, sagt Kolatke. Es mache richtig Spaß, mit diesem offenbar gelungenen Mix aus Jung und Alt zu arbeiten. "Das mannschaftliche Gefüge passt", bestätigt der Co-Trainer, dessen Team noch lange nicht an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit angekommen sei. Und dass mit Aykan Kutlu (38) noch ein Routinier als neuer Libero gewonnen werden konnte, werde die Qualität der Mannschaft auch noch steigern, zumal Benny Meyer fortan wieder als "Sechser" im Mittelfeld rackern kann. "Ich denke, dass wir im Laufe der Saison immer besser werden", sieht Kolatke eine positive Entwicklung - das klingt fast schon nach einer Drohung für die Konkurrenz.

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