Hinter dem Schwerter Fußballtrainer Ralf Günther liegt „ein unglaubliches Erlebnis“

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Ein Schwerter Trainer-Trio hat mit der Damenmannschaft der Post-Niederlassung Hagen/Essen die Deutsche Meisterschaft geholt. Die Siegtorschützin des Endspiels kommt aus Ergste.

Schwerte

, 17.09.2019, 18:57 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ralf Günther und sein Team sind am Ziel. Mit einer nahezu makellosen Bilanz von fünf gewonnenen Spielen und 16:2-Toren wurde der Schwerter Trainer mit dem Damenteam der Niederlassung Hagen/Essen im Ferienpark Bispinger Heide Deutscher Meister des FC Deutsche Post.

Der Meistertrainer gerät ins Schwärmen

Beim Schildern des Turnierverlaufes geriet Günther regelrecht ins Schwärmen. „Ein unglaubliches Erlebnis“ liege hinter ihm und seiner Mannschaft, zu der auch noch weitere Sportler aus dem heimischen Raum gehören. So fungieren Sven Erlinghagen und Ralf Bergmann als Co-Trainer und auf dem Spielfeld zählen Lilith Piwonka aus Ergste und die Hennenerin Lynn Olgemann zu den Stützen der Meistermannschaft.

Den kompletten Ferienpark hatte die Deutsche Post AG am vergangenen Wochenende gemietet. Etwa 3500 „Postler“ waren vor Ort berichtete Günther von dem groß aufgezogenen Event des Unternehmens. So durften sich auch die Fußballerinnen bei ihren Spielen über eine stattliche Kulisse freuen – etwa beim Endspiel, das Günthers Schützlinge vor einer vierstelligen Zuschauerzahl gegen die Mannschaft der Niederlassung Bremen mit 1:0 für sich entscheiden konnte. Umjubelte Siegtorschützin war die Ergsterin Piwonka, die drei Minuten vor Schluss eine Kombination mit dem Siegtreffer abschloss.

5:1-Halbfinalsieg nach 0:1-Rückstand

Zuvor hatten die besten neun Mannschaften – Vorjahressieger Koblenz und acht Team, die sich bei den Regional-Ausscheidungen durchgesetzt hatten – in zwei Vorrundengruppen ums Weiterkommen gespielt. Der spätere Turniersieger setzte sich mit 4:0 gegen Freisingen (Bayern), mit 2:1 gegen Leipzig und 4:0 gegen Oldenburg durch und gab sich dann auch im Halbfinale keine Blöße. Der Gegner aus Frankfurt wurde nach 0:1-Rückstand mit 5:1 in die Knie gezwungen – der Einzug ins Endspiel war geschafft.

Unterstützt von einem eigenen Fanclub, endete auch diese Partie dank Piwonkas Tor erfolgreich. Entsprechend groß war der Jubel beim Trainerteam und Spielerinnen, die sich kurz danach auf der abschließenden Siegerehrung mit Konfettiregen feiern lassen durften – der gebührende Abschluss eines herausragenden Wochenendes.

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