Holzpfosten treten beim hartnäckigsten Verfolger an

Futsal: Regionalliga

Die Holzpfosten Schwerte fahren als Spitzenreiter zum hartnäckigsten Verfolger nach Köln. „Abwehrbollwerk gegen Tormaschine“ – die Ankündigungs-Schlagzeile des Internet-Portals „Futsal in Deutschland“ ist der Beleg für den gehobenen Stellenwert des Regionalliga-Gipfeltreffens – auch über die Grenzen NRWs hinaus.

SCHWERTE

, 11.02.2016, 17:52 Uhr / Lesedauer: 2 min
Holzpfosten treten beim hartnäckigsten Verfolger an

Eine Bauchlandung, wie hier ein Sennestädter Akteur, soll nach dem Willen der Holzpfosten-Futsaler Phillip Oldenburg (li.) und Marc Nebgen möglichst der Gegner aus Köln hinlegen. Dorthin reisen die „Pfosten“ zum Topspiel.

Futsal, Regionalliga Futsal Panthers Köln - Holzpfosten Schwerte Samstag, 13. Februar, 20 Uhr Sporthalle Ehrenfeld, Everhardstraße, 50823 Köln

Mit „Tormaschine“ sind die Schwerter Futsaler gemeint – bei 107 Saisontreffern (das sind im Schnitt 7,6 pro Partie) darf man diesen Begriff ruhig mal verwenden. Die Kölner, mit einem Punkt Rückstand der hartnäckigste Verfolger des Tabellenführers aus der Ruhrstadt, hat mit erst 31 Gegentore die beste Defensive entgegenzusetzen.

Welches der beiden Spitzenteams sich durchsetzen wird, entscheidet sich Samstagabend in der engen Sporthalle im Stadtteil Ehrenfeld, in der die Zuschauer ganz nah am Geschehen sind und die vermutlich aus den Nähten platzen wird.

Rund 50 Fans, die größtenteils mit einem Reisebus in die Domstadt fahren werden werden (Abfahrt 17.30 Uhr vom Schwerter Bahnhof, Kosten 10 Euro, Anmeldung über die Facebook-Seite des Fanclubs), werden die „Pfosten“ unterstützen – eine stimmungsvolle Atmosphäre scheint garantiert.

In sportlicher Hinsicht soll es aus Schwerter anders laufen als im Hinspiel. Dieses verloren die Schwerter am 10. Oktober des vergangenen Jahres mit 3:4. „Damals haben wir dumme Fehler gemacht und waren viel zu unruhig, als wir in Rückstand geraten sind. Das würde uns heute so nicht mehr passieren“, meint Teamchef Daniel Otto. Im Vergleich zum Hinspiel sei sein Team heutzutage deutlich reifer, so Otto – die Erfolgsserie von neun Siegen hintereinander seit dieser Niederlage sind der Beleg für die Weiterentwicklung.

„Selbst wenn wir gewinnen sollten, wäre dies noch keine Vorentscheidung – es bliebe bei vier Punkten Vorsprung auf den Nicht-Qualifikationsplatz für die K.o.-Spiele. Aber es wäre natürlich ein richtig gutes Gefühl und wichtig fürs Selbstvertrauen“, sagt Otto.

Ausfälle gibt es auf Schwerter Seite nicht – sieht man mal von Otto selbst ab, dessen Torwart-Vertreter David Graudejus aber längst eine erstklassige Alternative zwischen den Pfosten ist. So kommt auf Otto in seiner Funktion als Teamchef die undankbare Aufgabe zu, einigen Spielern mitzuteilen, dass für sie kein Platz im Kader ist – aber besser so, als mit personellen Engpässen kämpfen zu müssen. 

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