HSG-Mädels souverän, HVE mit Pech

Handball

SCHWERTE Jubel bei der HSG Schwerte-Westhofen, Enttäuschung bei der HVE Villigst-Ergste: Während die weibliche HSG-A-Jugend die angepeilte Oberliga-"Quali" souverän erreichte, hatte die männliche C-Jugend der HVE im Kampf um die Bezirksliga mit viel Pech das Nachsehen.

11.06.2009, 10:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Erzielte den entscheidenden Siebenmeter in der letzten Sekunde: Agnetha Peters von der HSG Schwerte-Westhofen.

Erzielte den entscheidenden Siebenmeter in der letzten Sekunde: Agnetha Peters von der HSG Schwerte-Westhofen.

Den Aufstieg in die Oberliga machten die HSG-Mädchen mit einem überzeugenden Turniersieg in Gevelsberg perfekt. Dort sorgten rund 50 mitgereiste Fans schnell für eine Heimspiel-Atmosphäre.

Entscheidender Siebenmeter Direkt das erste Aufeinandertreffen mit den starken Bergkamenerinnen war richtungsweisend. Die Schwerterinnen beherrschten lange Zeit das Spiel, doch eine kurze Schwächephase der HSG nutzte Bergkamen zum Ausgleich. Doch Agnetha Peters war es schließlich, die den entscheidenden Siebenmeter in der letzten Sekunde zum 9:8-Siegtreffer verwandeln konnte.

In der zweiten Partie gegen die ebenfalls stark eingeschätzten Mädchen von Teutonia Riemke spielten die Schwerterinnen wie entfesselt und siegten mit 18:12. Von den letzten beiden Gegnern ging dann keine Gefahr mehr aus: Oespel-Kley (17:3) und Gevelsberg-Silschede (21:7) wurden deutlich geschlagen - das Ticket zur Oberliga war gelöst.

Geschlossene Mannschaftsleistung "Mich freut es, dass wir diesen Erfolg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung erzielen konnten", meinte Trainer Henning Becker nach dem Turnier.

Schwerte-Westhofen: Paula Petersen, Natascha Turner, Ann-Kathrin Raulff (10/5), Cynthia Matzat (10), Agnetha Peters (5/3), Lisa Dutkiewicz (4), Anna Köhler (15), Annika Wohlmeiner (8), Melanie Wolff (5), Patricia Radestock (2), Denise Rosigkeit (6), Ellena Weissgerber (1/1).

Mit dem unglücklichen dritten Platz endete das Qualifikationsturnier der C-Jugend in Kierspe für die HVE Villigst-Ergste. Um sich zu qualifizieren, hätten sie Zweiter werden müssen. Kampfgeist erwachte Nach einer 6:12-Auftaktniederlage gegen HSG Lüdenscheid erwachte der Kampfgeist des HVE-Teams. Es folgte eine deutlich engere Partie gegen Rote Erde Schwelm, die Jonas Kneer mit einem Siebenmetertor zum 7:6 für seine Farben entschied. Doch gegen den ASC 09 Dortmund folgte die Ernüchterung auf dem Fuße. Obwohl das Spiel von guten Szenen beider Seiten geprägt wurde, ging es mit 12:16 verloren. Gegen die beiden folgenden Gegner, Soester TV und HSC Haltern-Sythen, spielte die HVE dann endlich den Handball, der sie zum Aufstiegsturnier geführt hat. Mit 15:11 und 10:3 ließ sie ihre Gegner stehen.

Direkter Vergleich musste entscheiden Letztlich reichte dies aber nicht ganz. Ebenso wie der ASC Dortmund hatte man 6:4-Punkte zu Buche stehen. Weil der direkte Vergleich für die Aplerbecker entschied, hatten die HVE-Jugendlichen das Nachsehen und spielen in der neuen Saison in der Kreisliga.

Villigst-Ergste: Nils Wilkmann, David Poggemann (1), Jan Siebel (5), Lukas Hammerl (2), Jan Luckow (5), Jonas Rudolph (8), Matthias Hermenau (2), Torben Hambrock, Lukas Mimberg (2), Daniel Krabs (18), Jonas Kneer (7).

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