HSG Schwerte/Westhofen: Niederlage schmeckt nicht

Handball-Landesliga

Sicher, gegen den Tabellenführer kann man verlieren. Aber 29:44 - die Größenordnung der Niederlage, die die HSG Schwerte/Westhofen im Spitzenspiel der Handball-Landesliga gegen den HSV Werdohl-Versetal hinnehmen musste, konnte HSG-Trainer Niclas Kohl nicht schmecken.

SCHWERTE

von Von Michael Dötsch

, 23.04.2012, 16:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
HSG Schwerte/Westhofen: Niederlage schmeckt nicht

"Sicher hätten wir die Niederlage in Grenzen halten können. Aber mit unserer Linie, mit der wir auch schon Spiele haushoch gewonnen haben, sind wir diesmal untergegangen", lautete Kohls Fazit, "aber unabhängig von der Höhe eines Ergebnisses gibt es pro Spiel immer nur zwei Punkte. Insofern ist eigentlich nichts passiert, zumal die Konkurrenz für uns gespielt hat und wir immer noch Dritter sind."1000 Saisontore wohl nicht mehr zu realisieren

Aber wie kam es denn nun zu dem unerwartet einseitigen Verlauf, war Werdohl so stark oder die HSG so schwach? Wie so oft, liegt die Wahrheit wohl in der Mitte. "Die waren schon richtig gut und hatten sich zudem sehr gut auf unser Spiel eingestellt", erkannte Kohl neidlos an. So blieb es diesmal bei für HSG-Verhältnisse bescheidenen 29 Toren - das ehrgeizige Unterfangen von 1000 Saisontoren ist nun wohl nicht mehr in die Tat umzusetzen. Hinzu kam eine ziemlich passive Abwehrarbeit - ohnehin nicht die Lieblingsdisziplin der Schwerter Handballer."Befreit in die letzten Spiele"

So gab es schon relativ früh keine Zweifel am Sieg der Gäste, die damit einen Riesenschritt in Richtung Aufstieg machten. Die HSG dagegen wird sich in den letzten drei Saisonspielen (in Warstein, gegen Schwelm und in Aplerbeck) bemühen, den dritten Platz bis zum Saisonschluss zu behalten. "Aber wir machen uns keinen Druck und gehen befreit in die letzten Spiele", gibt Kohl die Devise für die letzten Wochen der Saison aus - einer Saison, die man schon jetzt als erfolgreich bezeichnen kann.

 

 

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