HSG Schwerte/Westhofen verliert auch das Duell der Erfolglosen gegen Menden

Handball-Landesliga

Mit der Fortsetzung der Negativserie ist die HSG Schwerte/Westhofen endgültig ins Niemandsland der Handball-Landesliga abgerutscht. Dabei war das Comeback eines Spielers durchaus ordentlich.

Schwerte

, 26.01.2020, 20:43 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nicht gerade zimperlich gingen die Mendener Abwehrspieler mit dem erfolgreichsten HSG-Torschützen Toni Mrcela um. Die Schwerter Niederlage konnte auch Mrcela mit seinen sechs Treffern nicht verhindern.

Nicht gerade zimperlich gingen die Mendener Abwehrspieler mit dem erfolgreichsten HSG-Torschützen Toni Mrcela um. Die Schwerter Niederlage konnte auch Mrcela mit seinen sechs Treffern nicht verhindern. © Bernd Paulitschke

HSG Schwerte/Westhofen - SG Menden Sauerland Wölfe 2 25:30 (13:17)

Die HSG Schwerte/Westhofen hatte zuletzt viermal hintereinander verloren, die zweite Mannschaft der SG Sauerland Wölfe aus Menden sogar fünfmal – eine der beiden Negativserien mussten also enden am Sonntagabend im Aufeinandertreffen dieser beiden Teams in der FBG-Halle.

Und es war nicht die Schwerter Serie. Denn mit 25:30 musste sich die HSG geschlagen geben und rutscht damit als Tabellensechster endgültig ins Niemandsland der Tabelle ab.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde, in der aus HSG-Sicht die Partie noch im grünen Bereich verlief, nahm das Unheil seinen Lauf. Vor allem die Abwehrarbeit ließ zu wünschen übrig. „Wir haben keinen Zugriff gekriegt“, monierte Trainer Mischa Quass die Defensivleistung.

13:17-Halbzeitrückstand trotz der fünf Thäsler-Tore

So lagen die Mendener zur Pause mit 17:13 vorne – trotz des ordentlichen Comebacks von Dominik Thäsler, der mit fünf Toren seinen Wert für die HSG-Mannschaft unterstrich.

Nach Wiederanpfiff konnten sich die Schwerter dann steigern und hatten beim Stand von 21:22 eine Viertelstunde vor Schluss den Anschluss hergestellt.

Doch wie schon im Derby gegen die HVE Villigst-Ergste fehlte dann in der entscheidenden Schlussphase die Substanz, das Spiel noch zum Kippen zu bringen.

Vorentscheidende drei Gegentore in Folge

Stattdessen gelangen den Gästen beim Stand von 22:23 drei Tore in Folge zum 22:26. Dieser Vier-Tore-Rückstand war aus Schwerter Sicht in den letzten zehn Minuten nicht mehr wettzumachen.

So hatte Menden letztlich keine große Mühe, den Vorsprung nach Hause zu spielen und damit in der Tabelle die punktgleiche HSG Schwerte/Westhofen zu überholen.

Schwerte/Westhofen: Daniel Evangelou, Mike Krüner - Dominik Yaltzis (1), Tim Gurol (2/1), Nico Paukstadt (5/2), Alexandr Denissov (1), Toni Mrcela (6), Lennart Schwies (2), Alexander Nickolay, Tim Schlütz, Dominik Thäsler (5), Christoph Kämper (3), Peter Hengstenberg.

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