HSG verliert 29:33 - trotz des starken Emde im Tor

Handball-Verbandsliga

SCHWERTE Mischa Quass, Trainer der Handball-Verbandsligisten HSG Schwerte-Westhofen, wusste, was beim ASV Senden auf seine Mannschaft zukommt. Und trotzdem kamen die Schwerter mit der offensiven und dynamischen Abwehrarbeit der flinken Gastgeber nicht zurecht und mussten sich mit 29:33-Toren geschlagen geben.

von Von Michael Dötsch

, 15.11.2009, 22:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sebastian Emde, Torwart der HSG Schwerte-Westhofen, wuchs über sich hinaus.

Sebastian Emde, Torwart der HSG Schwerte-Westhofen, wuchs über sich hinaus.

Handball-Verbandsliga: ASV Senden - HSG Schwerte-Westhofen 33:29 (16:13)

"Wir haben gegen einen starken Gegner verloren", erkannte Quass die Überlegenheit der Münsterländer an. Eine höhere Niederlage verhinderte Sebastian Emde. Der Keeper der HSG war unbestritten der beste Spieler seiner Mannschaft.

Seine Vorderleute sahen noch einigermaßen gut aus, wenn sie es schafften, Senden in den Positionsangriff zu bringen. Dazu kam es häufig genug aber nicht, denn immer wieder zwangen die Gastgeber die Schwerter im Angriff zu Fehlpässen oder technischen Fehlern und nutzten diese Fehler dann mit einfachen Tempogegenstößen oder mit Toren aus der "zweiten Welle" aus.Sieben Minuten vor Schluss: Auf zwei Tore herangekommen

Zum Spielverlauf: Die HSG geriet schnell in Rückstand, der beim 13:16 zur Pause aber bei weitem noch nicht aussichtslos war. Doch auch Emdes Paraden am Fließband konnten dann nicht verhindern, dass der ASV sich nach dem Seitenwechsel mit sechs Toren Unterschied absetzen konnte. Doch die Schwerter kamen nochmal zurück, verkürzten sieben Minuten vor Schluss auf zwei Tore und hatten Ballbesitz. Aber dann ging´s wieder ganz schnell: Fehlpass, Gegenstoß, Tor für Senden. So wurde es nichts mit dem Vorhaben, den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen.TEAM UND TORE Schwerte-Westhofen: Sebastian Emde - Timm Höntsch (4), Sebastian Ablas (1), Alexandr Denissov (2), Peter Hengstenberg (1), Henrik Ciomber, Dirk Höhm, Alexander Nickolay (2), Dominik Thäsler (8), Niclas Kohl (2), Sebastian Lingstädt (2), Jens Klostermann (7/4).

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