HSG will ohne Aufstiegsdruck unter die ersten Fünf

Frauenhandball-Verbandsliga

Als Vizemeister der Vorsaison muss es für die kommende Spielzeit der Aufstieg sein – im Falle der Verbandsliga-Frauen der HSG Schwerte/Westhofen ist dies eine Milchmädchenrechnung. Denn die HSG sieht sich nicht als Favorit und will ohne Aufstiegsdruck unter die ersten Fünf.

SCHWERTE

von Von Michael Dötsch

, 12.09.2013, 18:24 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Team der HSG Schwerte/Westhofen für die Verbandsligasaison 2013/14: Trainer Sascha Stickan, Norina Migat, Annika Albus, Joyce Wicke, Torwarttrainer Jürgen Porbeck, Sophia Jaworski, Saskia Oppl, Michelle Pleuger, Anna Juchems, Co-Trainer Sebastian Lingstädt (stehend v.li.) sowie Cynthia Matzat, Melanie Wolff, Anna Köhler, Lena Holtsträter, Paula Petersen und Patricia Lemke (sitzend v.li.). Es fehlen Birte Krause, Lena Höhm, Svenja Eberhardt, Natascha Turner und Physiotherapeutin Juliane Lindner.

Das Team der HSG Schwerte/Westhofen für die Verbandsligasaison 2013/14: Trainer Sascha Stickan, Norina Migat, Annika Albus, Joyce Wicke, Torwarttrainer Jürgen Porbeck, Sophia Jaworski, Saskia Oppl, Michelle Pleuger, Anna Juchems, Co-Trainer Sebastian Lingstädt (stehend v.li.) sowie Cynthia Matzat, Melanie Wolff, Anna Köhler, Lena Holtsträter, Paula Petersen und Patricia Lemke (sitzend v.li.). Es fehlen Birte Krause, Lena Höhm, Svenja Eberhardt, Natascha Turner und Physiotherapeutin Juliane Lindner.

Zudem sind es ja nicht gerade Mitläuferinnen der letztjährigen Mannschaft, die die HSG verlassen haben. „Aber auch eine Agnetha Peters und eine Kristina Seelbach haben zwei, drei Jahre gebraucht. Auf Dauer können die neuen Spielerinnen den Potenzialverlust kompensieren, aber man sollte ihnen Zeit geben“, bittet Stickan um Geduld. Den Druck aufsteigen zu müssen, gebe es bei der HSG jedenfalls nicht. Stickan dazu: „Langfristig ist die Oberliga sicherlich ein Ziel, aber es gibt auch vom Verein keinerlei Vorgabe, dieses Ziel jetzt schon erreichen zu müssen.“ Als Topfavoriten hat der Schwerter Coach die SG TuRa Halden-Herbeck ausgemacht, die schon in der vergangenen Saison ein starkes Team waren und sich nun auch noch mit einer Spielerin aus der dritten ungarischen Liga verstärkt hat. Die Schwerterinnen setzen auf Geschlossenheit: „Der Zusammenhalt der Mannschaft ist überragend. Zudem behaupte ich mal, dass kaum eine andere Mannschaft in der Liga in so einer guten körperlichen Verfassung sind wie wir“, nennt Stickan die Stärken seines Teams, das auch in der neuen Saison wieder für attraktiven und laufintensiven Tempohandball stehen soll. 

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